Elisabeth Schuh (Special Guest: Stefanie Stahl)
Shownotes
Zugegeben: Als ich Elisabeth Schuh zum ersten Mal begegnet bin, hätte ich sie als Letzte in die Schublade „Sozialtante" gesteckt. Zu klar der Blick, zu direkt die Art. Dann hat sie geredet — und ich hab einfach nur noch zugehört.
Elisabeth Schuh ist 1962 in Nordhessen geboren, aufgewachsen auf einem echten Bauernhof, als einziges Mädchen unter fünf Brüdern. Mit einer langen Eckbank, Gänsen auf dem Hof und dem selbstverständlichen Chaos einer Großfamilie im Gepäck wurde sie Krankenschwester, dann Diplom-Psychologin in Trier — weil sie irgendwann auf einer Inneren Station saß und dachte: Das muss zusammengehören, Körper und Seele. Sie hat recht behalten.
Was wir in dieser Folge besprochen haben: — Warum Nestwärme nur entstehen konnte, weil Petra Moske existiert — und warum das mehr ist als eine nette Freundschaft — Wie Elisabeth und ihr Mann sich bei einer Hospiz-Gründungsveranstaltung kennengelernt haben — und was das über beide sagt — Der Moment, in dem ein ZDF-Bericht noch am gleichen Abend zu einem Anruf von Comedian Jörg Knörr führte: Ich möchte was tun — Warum Familien mit schwerstkranken Kindern in Deutschland seit Jahrzehnten durch ein Raster fallen — und was Nestwärme seit 1999 dagegen tut — Das Projekt Geschwisterzeit: Was passiert, wenn Kinder endlich unter sich reden dürfen — und 10 cm größer nach Hause gehen — Das Kinderhospiz, das ab November 2026 in Trier öffnet: 2000 Quadratmeter, aufgebaut mit Spendengeldern, erkämpften Sonderverträgen und echtem Herzblut — Warum Stefanie Stahl Botschafterin von Nestwärme ist — und was passiert, wenn eine Bestseller-Psychologin und ein Verein denselben Namen im Herzen tragen Am Ende dieser Folge saßen wir zu dritt: Stefanie Stahl kam dazu, der Hund Ripley auch. Passte irgendwie.
🌐 Nestwärme e.V. Deutschland: www.nestwaerme.org 📸 Instagram Nestwärme: @nestwaermedeutschland
🌐 Website Stefanie Stahl: www.stefaniestahl.de 📸 Instagram Stefanie Stahl: @stefaniestahl
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00:00:00: Zu wenig Unterstützung für Familien, die ein pflegebedürftiges schwerkrankes Kind haben.
00:00:06: Sich über Jahre mit Situationen und Gefühlen, mit Herausforderungen im Guten wie im Schwierigen beschäftigen müssen.
00:00:15: Wir erleben hier eine Ungerechtigkeit!
00:00:18: Und das hat uns auf den Plan gerufen.
00:00:28: Wirklich semii?
00:00:29: Das ist bis heute so dass es Menschen gibt, die rufen einfach an und sagen ich möchte was tun Was kann ich machen?
00:00:37: Oder, ich habe eine Idee.
00:00:38: Ich möchte die euch und eurer Netzwerkarbeit zur Verfügung
00:00:42: stellen.".
00:00:49: Steffi wie bist du an Elisabeth gekommen?
00:00:51: oder Elisabet wie du an Steffil?
00:00:53: Ne
00:00:53: es war wirklich andersrum!
00:00:55: Und zwar bin ich auf den Nestwärme zugegangen mit der Idee Botschafterin zu werden und der Link war...ich hab einen Buch beschrieben NESTWärme
00:01:06: Die Flügel
00:01:07: verleiht und das ist ein Ratgeber für die Beziehung zwischen Eltern und Kindern.
00:01:21: Hallo zusammen, draußen an den Endgeräten!
00:01:24: Willkommen zu einer frischen Ausgabe des Dazwischen-Podcasts mit mir, Semivill.
00:01:30: Und heute bei mir zu Gast eine ganz besondere Frau.
00:01:35: Sie ist Gründerin des bekannten Nestwärme e.V.
00:01:40: Deutschland Elisabeth Schuh.
00:01:44: Hallo Elisabet!
00:01:46: Hallo Simi, danke für die Einladung.
00:01:49: schön mit dir hier sein zu können.
00:01:51: Ich bin sehr stolz und froh dass du spontan Zeit freiräumen konntest.
00:01:57: Deine Mitkollegen-Mitbegründerin des NestWärmeEV Petra Moske ist unterwegs heute.
00:02:04: Die hat es nicht geschafft
00:02:05: Ja, leider.
00:02:07: Ich habe versucht, ob sie das auch noch irgendwie auf den Weg bringen kann.
00:02:10: Gerne wären wir zusammen hier gewesen in deinem besonderen Podcast.
00:02:14: Der ist ja wirklich auch einzigartig auf seine Weise und all die Menschen, die du schon so vor dem Mikro geholt hast und damit ja auch unserer Region was gibst.
00:02:25: Das ist wirklich sehr, sehr spannend.
00:02:27: Aber Petra muss sich jetzt versuchen bestmöglich mit zu vertreten!
00:02:33: Christo hin?
00:02:34: Und ja, ich muss sagen mit unserer Erstbedingung habe ich gesagt, strenge Frau alles klar.
00:02:40: Was die wohl macht?
00:02:43: Du warst für mich nicht ein Ordnendbarer und ich hab sonst immer eine Idee.
00:02:47: was jemand macht der ist bestimmt das oder die macht das.
00:02:51: Als Sozialtante im weitesten Sinne hätte ich dich nicht eingeordnet was schon mal sehr gut ist.
00:02:58: Also, neunundneunzig ging's los.
00:03:00: Wer bist du?
00:03:00: Da müssen wir mal anfangen!
00:03:02: Was bist du für eine Person?
00:03:03: Wo kommst Du her?
00:03:04: aus welchem Stall bist
00:03:05: du?!
00:03:06: Wie kommst du dazu so was zu machen um da neun und neunzig Nestwärme mitzukründen?
00:03:12: Ja also nestwärmig gegründet habe ich nur weil Petra mit dabei ist.
00:03:17: ja Wir kannten uns schon vorher Und ja scherzhaft sag' ich immer gern Ich kenne die Petra länger als mein Mann Und das ist eine lange gute Verbindung und ich glaube, dass konnte nur so ne Nestwärme werden.
00:03:31: Weil wir beide das zusammen gemacht haben und uns auch aufeinander verlassen.
00:03:36: Aber du hast ja auch gefragt wo komme ich her?
00:03:39: Das ist schon ein weiter Weg nach Trier zu kommen und zu geraten.
00:03:43: Ich bin ursprünglich in Nordhessen geboren.
00:03:46: Nordhessens!
00:03:47: Was ist da für ne Stadt in der Nähe?
00:03:48: Da?
00:03:49: Korbach Marburg Kassel in der Ecke, ganz ländlicher Bereich.
00:03:54: Ich komme richtig original vom Bauernhof habe viele Geschwister und hab früher Ferkel auf die Welt geholt und Kälbchen gefüttert und Gänse gehütet.
00:04:05: als kleines Mädchen also ganz naturnah naturverbunden aufgewachsen und auch ziemlich ungehemmt eigentlich.
00:04:14: Wieviel Geschwester?
00:04:15: Fünf!
00:04:16: Wow Donnerlittchen das ist wirklich viel Richtig, Eckbank in der Küche.
00:04:21: Immer was los, immer Schreierei?
00:04:23: Du hast recht!
00:04:23: Das war eine lange Eckbank ganz genau und jeder hat seinen Stammplatz da auf der Eckbank gehabt.
00:04:29: und wir saßen dem Alter nach quasi die jüngsten Kinder rechts und links von Vater und Mutter und je älter sie waren durften sie ein bisschen weiter weg sitzen.
00:04:41: Ja weil man beim Füttern helfen musste oder was weiß ich.
00:04:45: also wenn ich so meine Eltern reden höre an Sachen, an die ich mich natürlich so nicht erinnern kann.
00:04:51: Dann war das schon sehr turbulent mit sechs Kleinkindern innerhalb von sechs Jahren geboren.
00:04:56: Die ersten waren schon Zwillinge und da geht es ja schon gleich turbulent los und alle zwei Jahre kamen ein Kind dazu.
00:05:03: Aber ich finde's ganz großartig mit vielen Geschwistern aufzuwachsen.
00:05:07: Ich bin die zweitjüngste.
00:05:09: und noch was Besonderes.
00:05:10: Alle anderen sind Brüder.
00:05:13: Das heißt du bist ein Mädchen in ... ist das ja geil?
00:05:16: Ja!
00:05:17: ist sonderbar.
00:05:18: Aber stell dir bitte nicht vor, ich wäre verwöhnt worden!
00:05:21: Nee, der Typ bist du nicht?
00:05:22: Das kommt überhaupt nicht
00:05:23: in Frage.
00:05:24: Wir haben mit den Jungs auf Augenhöhe losgezogen.
00:05:27: So stell ich mir das vor.
00:05:28: Ja so wart wirklich auch.
00:05:32: Ich habe
00:05:33: sofort das weiße Band vor dem Auge, aber auch so ein bisschen die Eckbank.
00:05:41: Es gab bei uns in einem Dorf nämlich auch eine Familie mit vielen Kindern wo ich immer geholfen hab weil da war einmal so viel zu tun.
00:05:49: Lass mal, du machst das nicht richtig.
00:05:52: Die Mama will selber machen und so... Und da war immer was los!
00:05:55: Da mussten alle helfen und da war ich jeden Samstag und hab geholfen weil am Schluss saßen alle auf dieser Eckbank und es war so gemütlich.
00:06:04: Es gab auch schon mal Streit aber es war immer gemütlicher.
00:06:06: Ich wollte dabei sein, weil bei uns war nicht so viel los.
00:06:09: Ja hat Atmosphäre eine ganz eigene und ich denke auch jede Familie, Großfamilie hat ihre eigene Atmosphere.
00:06:15: Das merkt man ja nicht sondern eher später erst im Vergleich zu.
00:06:21: Es
00:06:21: hat aber nichts Religiöses!
00:06:23: Ihr seid jetzt
00:06:24: nicht so engmisch
00:06:25: oder sowas?
00:06:26: Nee, war eher so sehr ländlich.
00:06:29: Verhütung war noch nicht so bekannt und... Du bist
00:06:32: zu zweiundsechzig geboren hast du gesagt ja klar.
00:06:34: Genau!
00:06:35: Noch ein Bruder nach mir dann dieser sogenannte Pillenknick und ich weiß noch das meine Mutter gesagt hat also Onkel und Tanten immer schon gesagt ihr müsst mal aufhören mit dem Kinderkriegen haben zur Verhübung alles geraten was man so raten könnte.
00:06:49: und der Hausarzt als die Pille aufgeht kamen, sind meine Eltern auch dazu Beratung hingegangen.
00:06:55: Ich weiß nicht wie viele Kinder da schon da waren.
00:06:58: und dann hat der Hausarzt gesagt ich gebe ihnen die Pille nicht, die macht die Frauen
00:07:02: kaputt.".
00:07:04: Und das muss wohl dann Ende der Fünfziger gewesen sein?
00:07:07: Ja gut.
00:07:08: Und dann aber mit drei als neunzelteinsechzig war quasi hat meine Mutter dann doch die Pelle genommen
00:07:16: und
00:07:16: hat sie nicht kaputt gemacht, sie ist dreieinneinzig Jahre alt geworden.
00:07:19: Ja
00:07:20: wow!
00:07:21: Ja, wie toll.
00:07:23: Ja und Riesenfamilie irgendwo zwischen Kassel und sonst wie aus dem Nowhere.
00:07:28: Wie bist du dann nach hier gekommen oder?
00:07:31: Auf Umwegen?
00:07:32: ich habe nach der Schule erst mal Krankenschwester gelernt ist ein Beruf den ich wirklich liebe weil ich einfach nicht so richtig wusste was soll ich machen?
00:07:41: Medizin studieren Ich war schon auch in der evangelischen Kirche engagiert hab Ich hab sogar Orgel gespielt, stell dir das mal vor bei uns auf den Dörfern.
00:07:50: Und so konfirmanden Freizeiten mitgestaltet
00:07:53: etc.,
00:07:54: aber ich hatte nicht das Zutrauen in die große weite Welt rauszugehen.
00:07:58: statt war für mich irgendwie was gefühlt gefährliches.
00:08:02: und dann habe ich die Krankenpflegerausbildung gemacht, hab sehr gemocht, hab dann doch mich an die Weitewelt ran tasten wollen und bin dann in den Großraum München gezogen Kreiskrankenhaus zwei Jahre gearbeitet und hatte da so ein Erlebnis, dass ich dachte Mensch du könntest auch noch mal mehr oder was anderes tun deinen Beruf kombinieren.
00:08:26: weil wir hatten auf der Station.
00:08:28: Ich habe auf einer inneren gearbeitet eine suizidgefährdete depressive Frau und der Oberarzt hat mir die so ans Herz gelegt hat gesagt ich soll besonders aufpassen das dann nichts passiert und hab ich so gedacht hey Psychologie das ist es.
00:08:43: damit könnte ich doch Die Berufssuppe kombinieren.
00:08:46: und dann habe ich mich für den Studienplatz beworben.
00:08:49: Und weil Trier die größte Fakultät hat, hat es mich halt hierhin verschlagen.
00:08:53: Ja?
00:08:54: Man muss ja auf der Landkarte gucken... Trier!
00:08:58: Wo ist denn das überhaupt?
00:08:59: Das einzige was mir an der Region spannend erschien war Vulcanismus in der Eifel.
00:09:05: Oh, hab' ich gedacht, oh, das is auch mal interessant.
00:09:10: dann war ich hier, habe noch mal einen Rückgang versucht auch nach Bayern weil ich mich da sehr wohlgefühlt hab muss ich sagen und habe aber dann gemerkt.
00:09:21: Also das war nach dem Grundstudium.
00:09:23: Ich wollte das Hauptstudium in Bayern machen und das war aber zu viel A&O Psychologie, ich wollte lieber ins Klinische weiter reingehen und dann bin ich nach Trier zurück weil ja hier dieses klinische Psychologie ziemlich bekannt ist halt gute Professoren hat.
00:09:39: Du
00:09:39: bist also zum Studieren?
00:09:41: Psychologie, was ja auch eine tolle Idee ist und sich irgendwie logisch zusammenfügt.
00:09:46: Wenn du so etwas Praktisches mit Medizin gemacht hast?
00:09:50: Du bist ja am Menschen dran da eigentlich müsste das immer kombiniert sein wenn du mich fragst aber mich fragt keiner.
00:09:57: Ich
00:09:57: glaube das wissen auch viele selber dass es eigentlich kombinierend sein muss.
00:10:00: Ja
00:10:01: also Medizin und Psychologie gehört für mich sowas von zusammen Und dann hast du bis zu als Diplompsychologe Irgendwann?
00:10:11: Ja, bin ich dann hier irgendwann fertig gewesen.
00:10:15: Hab schon in der zweiten Studienhälfte die Petra kennengelernt.
00:10:19: Petra Moske?
00:10:21: Die Petra moske kennengelern, genau wir haben nämlich per Zufall in einem Haus gewohnt sie über uns ich mit meinem damaligen Freund ja und wenn man Petra kennt da kann er nicht ausweichen.
00:10:33: Dynamik geht auf alle Menschen zu immer eine Idee wird immer was gemacht etc.
00:10:42: Da haben wir uns einfach kennen gelernt so wie gute Nachbarn, leichte Freundinnen und dann gegen Ende des Studiums habe ich meinen Mann hier kennengelernt.
00:10:51: Witzigerweise oder eben auch nicht so witzig über die Hospizarbeit als sich der Hospizverein für die Erwachsenen-Hospizarbeit gegründet
00:11:00: hat.
00:11:00: Sterbebegleitung?
00:11:01: Ganz genau haben wir uns bei der Gründungsveranstaltung kennen gelernt.
00:11:05: mein Mann und ich und das hat irgendwie
00:11:08: ziemlich
00:11:08: schnell eingeschlagen Und er kommt auch hier aus Rheinland-Pfalz und hatte auch schon als erste Ehrensohn, wollte sich dann räumlich nicht so verändern wie ich vielleicht noch mobil gewesen wäre.
00:11:21: Und dann bin ich halt ganz geblieben und bin auch glücklich!
00:11:25: Ich mag die Region absolut!
00:11:27: Dass du glücklich bist glaube ich dir sofort!
00:11:29: Siebenneinzig habe ich meinen Mann Bernd kennengelernt und ja, neunneinzehnte haben wir Nestwärme dann gegründet.
00:11:36: Petra und ich
00:11:38: Also, du hast geheiratet?
00:11:41: Nee.
00:11:41: Erst mal haben wir ein Kind gekriegt.
00:11:43: Das ist dann auch gestorben leider und das war dann schon unsere gemeinsame Geschichte sehr speziell.
00:11:50: Wir waren ja noch gar nicht so lange zusammen, dann war ich überraschend schwanger.
00:11:54: Ich mein auch kommt heute noch vor!
00:11:57: Durchaus?
00:11:58: Und früher ist jetzt schon eine Weile her und dann haben wir schon eine besondere Erfahrung machen müssen.
00:12:04: miteinander aber gibt ja viele Paare die ein Kind verlieren und sich dann auch gegenseitig verlieren.
00:12:13: das war bei uns glücklicherweise nicht der Fall weil Vielleicht auch, wie aus diesem Bereich kamen.
00:12:19: Haben uns über Hospizarbeit kennengelernt.
00:12:21: Das heißt wir haben da natürlich schon zumindest sich theoretisch oder im Umgang mit anderen Menschen beschäftigt und vielleicht hat uns das für diese Erfahrungen ein bisschen reifer gemacht dass wir das gut verarbeiten konnten.
00:12:39: Und ja es war eine schnelle aber schlimme Zeit Und es dauert auch lange, bis man das verdaut hat.
00:12:48: Glaub ich wohl!
00:12:49: Wenn ich mir jetzt vorstelle dass du Krankenschwester selbst gelernt hast also mit Leitkrankheit Todsterben irgendwie zu tun hattest als junger Mensch schon?
00:12:59: Selbst gewählt dann kommt als nächstes die Psychologie weil du einen Bedürfnis hast.
00:13:07: Danach, weil du sagst das muss hierhin um das richtig machen zu können.
00:13:11: Weil du auch, also körperliche Sachen immer mit Züge zu tun haben und dann verliehst du dein Kind und musst selber mit einer persönlichen Richtung, wo nichts wegzudiskutieren ist Krise durchgehen und gründest dann irgendwann Nestwärme.
00:13:29: Stimmt so die Reihenfolgen?
00:13:31: Ja es stimmt!
00:13:33: Und ich hätte aber glaube ich aus der Motivation raus, dass wir unser Kind verloren haben.
00:13:42: Aus dieser Motivations auch diese Krise oder diese Erfahrung hätte ich Nestwärme sicher nicht allein gegründet.
00:13:48: Das ist schon dieser Motor gewesen, der bei Petra angesprungen war zuerst die einfach gesagt hat Wir erleben hier.
00:13:55: Wir haben zusammen gearbeitet in einem anderen sozialen Feld.
00:13:59: Wir erlebten eine Ungerechtigkeit und Das hat uns auf den Plan gerufen und das empfinde ich bis heute so.
00:14:08: Diese Ungerechtigkeit zu wenig Unterstützung für Familien, die ein pflegebedürftiges schwerkrankes Kind haben sich über Jahre mit Situationen, mit Gefühlen, mit Herausforderungen im Guten wie im Schwierigen beschäftigen müssen.
00:14:25: dass da so wenig Unterstützung ist und so wenig auch institutionalisiert Da kann ich mich in Rage reden und das ärgert mich auch.
00:14:34: Und, dass ist eine Motivation weniger aus dem Ich habe das erlebt und will anderen direkt jetzt so helfen sondern eher da könnten wir in unserer Gesellschaft viel mehr tun um Anderen die Wege leichter zu machen besser zu begleiten.
00:14:51: und ich stimme dir auch ein Stück weit zu.
00:14:54: Ich glaube nicht, dass jeder der im sozialen arbeitet Krisen erlebt haben muss aber wenn du selber richtig starken Kummer gefühlt hast in dir drin.
00:15:06: Dann zumindest hat mich das auf den Weg gebracht, auch das was Familien als Kummer erleben nicht einfach als nur den Kummer des anderen zu sehen sondern als etwas gemeinsam auch gefühltes.
00:15:20: Nicht dass man übernehmen kann oder sagen kann, ich weiß genau wie du dich fühlst.
00:15:25: Das wäre überzogen und das ist auch nicht richtig.
00:15:28: aber dieses eine Nähe zu einem Gefühl wo man vermutet dass muss ganz schwierig, ganz schwer sein, ganz schlimm Und ich glaube das macht uns als Nestwermer auch aus und da ist Petra wirklich genauso.
00:15:42: Ich glaube da sind wir wirklich wie Zwillingsschwestern Dass wir bereit sind mitzufühlen Und dass uns das aber dann, weil wir mehr Kraft haben vielleicht als andere in ihrer eigenen Situation zum Handeln bringt.
00:15:57: Ja und dieses Mitfühlen und nicht nur vom Kopf her handeln ich glaube das macht auch die Vielseitigkeit von Nestwärme aus.
00:16:06: Dass wir alles Mögliche auch zulassen und entwickeln und aufbauen.
00:16:11: Aber zurück zur Geschichte!
00:16:13: Ihr zwei Freundinnen aus dem Haus wart uns zufrieden.
00:16:17: ihr habt bei einem Träger wahrscheinlich gearbeitet und habe gesagt, man müsste das besser machen.
00:16:24: Und wie seid ihr vorgegangen?
00:16:26: Ja, es war wirklich dann, dass wir gesagt... Also im ersten Moment haben wir gedacht, da ist eine Ungerechtigkeit für die Familien mit pflegebedürftigen Kindern, Krankenhausaufenthalte, Diagnostik, Fördertherapie haben.
00:16:42: Aber wie es zu Hause dann abgeht?
00:16:44: Wie eine Familie damit fertig wird... ...wie sie das stämt wenn ein Kind rund um die Uhr beobachtung braucht.
00:16:50: Die Sorgen, die man in sich trägt.
00:16:52: Das ganze Netzwerk drum herum was plötzlich auch nicht so leicht damit umgehen kann da Beruf, Familie Kinderpflege unter einen Hut zu bringen, dass da keine besondere Unterstützung war.
00:17:05: Das hat uns echt irgendwie sprachlos gemacht.
00:17:07: Wir haben es aber ja vorher auch nicht gewusst.
00:17:09: und das man einfach davon ausgeht, dass Eltern das irgendwie stemmen.
00:17:14: Alle anderen haben und wenn ja quasi mehr oder weniger gepämpert ist, gibt jetzt Krippen.
00:17:18: Es gibt Kitas.
00:17:19: Ja so für diese Eltern gibt es einfach nichts weil dieses Kind und das ist bis heute so mach mal Eingederungshilfe in einem Riegelkindergarten.
00:17:27: Du kriegst nicht das Personal dass du dafür bräuchtest.
00:17:30: viel zu wenig Stunden Nichts davon ist inklusiv Und die Unterstützung Zuhause fehlt als auch Dass du dein kind wenn du's In Einrichtungen abgeben wollen würdest wahrscheinlich auch an vielen Stellen wirklich ideal optimal versorgt ist oder nur wenige Stunden in der Woche kommen kann.
00:17:50: Also da gibt es viele, viele Beispiele und das ist eigentlich fast in den letzten fünf sechs Jahren schwieriger und schlimmer geworden nach meinem Eindruck.
00:17:58: Und da haben wir gesagt Wir wollen was dagegen stemmen!
00:18:04: Ein Punkt der Kritik von uns, das große Träger wie du es eben auch geschildert hast sagen im Sinne des Subsidiaritätsprinzips in unserer Gesellschaft sind ja Gesetze geschaffen wo soziale Arbeit, Schulsozialarbeit oder andere Felder Familienberatungsstellen etc.
00:18:22: werden ja schon mit staatlichen Geldern oder Mitteln finanziert.
00:18:27: aber es gibt für kleinere Gruppen Hast du eben auch erwähnt?
00:18:31: Droge, Suchtabhängigkeit, Alkoholismus andere Probleme.
00:18:36: Die werden nicht so gesehen die sind nicht so groß und die sind vielleicht besser zu greifen mit ganz verschiedenen unterschiedlichen Ansätzen.
00:18:45: Und wir haben gesagt Wir bewegen uns nicht demnach was ist was wird schon finanziert und das bieten wir an ja eine Haushaltshilfe oder klassischen Pflegedienst Nein!
00:19:00: in der Gesellschaft grundsätzlich gibt, aber für diese Familien angepasst.
00:19:04: Und dann muss man einfach mutig sein und ein bisschen übermutig, aber witzig und Menschen bewegen diese Aufgabe mit zu ihrem auch zu machen.
00:19:15: Weil da wo es keine Mittel für gibt setzen wir dann Spendengelder ein.
00:19:20: und das haben wir von Anfang an gemacht und gebraucht und sagen mal ganz am Anfang waren wir wirklich so dass wir gedacht haben Wir gründen jetzt einen Verein hatten das große Glück dass Jörg Knörr mit diesem Namen auch Nestwärme kreativ auf uns zugekommen ist Weil er sich von dem Schicksal von einer Familie hat berühren lassen und gesagt, da machen wir was.
00:19:39: Und der
00:19:40: ist das?
00:19:40: Wer ist das hier?
00:19:41: Jörg Knörr ist der Stimmenimitator und Comedian.
00:19:44: Der hat Wumm-und Wendelin gemacht.
00:19:48: in unserem Alter oder ein klein bisschen älter.
00:19:51: Der hat einen Fernsehbeitrag gesehen, wo wir eine Familie porträtiert haben die mit ihrem pflegebedürftigen Kind zu Hause ich sag mal ne Tende genug und nicht Zeit genug haben konnte.
00:20:01: Wie das
00:20:01: eben aussieht ganz konkret wenn jemand zuhause ein behindertes schwerstbehindertes Kind beispielsweise hat.
00:20:08: Und dann
00:20:08: hat er das gemacht!
00:20:10: Das finde ich fantastisch.
00:20:12: Der hat das im Fernsehen gesehen, als er selber einen Auftritt hatte noch an dem gleichen Abend auf der Bühne und hat Telefon in die Hand genommen und hat Nestwärme sich geguckelt hat angerufen und hat ... Ne, Nessler mit dem Namen gab es ja noch gar nicht.
00:20:28: Hat aber über ZDF, das kamen, waren ZDf-Beitrags so ein ganz kurzer Und hat irgendwie rausgefunden wo wir arbeiten zusammen und hat auf Band gesprochen und gesagt hier ist ja Knör ich möchte euch helfen Ich möchte was für euch tun.
00:20:42: Wow!
00:20:43: Und dass wirklich semi Das ist bis heute so Dass es Menschen gibt die rufen einfach an und sagen ich möchte was tun Was kann ich machen?
00:20:53: Oder, ich habe eine Idee.
00:20:54: Ich möchte die euch und eurer Netzwerkarbeit zur Verfügung
00:20:58: stellen.".
00:20:58: Und das finde ich das Geniale auch an Menschen, die sich engagieren, die einbringen wollen, dass dieser Impuls da ist.
00:21:07: Machen die sich direkt auf den Weg, anstatt das dann zu pagen und zu sagen ja irgendwann und wo und wie.
00:21:14: Und wo denn am besten?
00:21:17: Ich fand das genial!
00:21:18: Und sowas kommt immer wieder vor.
00:21:20: auch den Michel Fleck zum Beispiel der sich bei uns
00:21:22: engagiert.
00:21:24: dass es in Trier jemand aus dem Sport, das weiß
00:21:27: ich.
00:21:27: Ein Tracht.
00:21:28: Ein
00:21:29: Traktierspieler
00:21:30: war der mit seinem Bruder auch die Fleckbrüder.
00:21:32: Die
00:21:33: Fleck-Brüder!
00:21:34: Die hatten auch so ein... Kennt
00:21:35: du auch noch?
00:21:37: Der hatte nicht wirklich, aber ich hatte mal einen Praktikanten bei ihm.
00:21:40: Der eine Fleckbroder hatte so'n Sportgeschäftsportartikel beim Gegenüber vom Büß
00:21:47: und
00:21:47: da waren sie sehr süß.
00:21:49: Die waren auch ganz süß mit den Kids.
00:21:51: Egal.
00:21:51: Ja, Fleckbrüder.
00:21:54: Und der rief mich auch mal auf dem Handy an, die hatten irgendwie Geld gesammelt.
00:21:58: und dann rief der Michael wie wir sagen an und sagt hör mal hier so und so.
00:22:03: Wir möchten was für euch tun wollte in Spende entgegen nehmen.
00:22:07: na ich ging wirklich bei mir zu Hause gerade die Treppe hoch das Handy noch gezückt dran gegangen nach klar eingeladen gekommen.
00:22:17: Das hat gepasst und seitdem ist der mit an unserer Seite, tut immer wieder was für uns organisiert.
00:22:24: Mit bei Sportveranstaltungen, Benefits etc.
00:22:27: Und das ist dieser Impuls.
00:22:29: ich will etwas tun!
00:22:29: Ich rufe einen an und dann muss man aber auch in der Lage sein als Organisation das entgegenzunehmen.
00:22:37: Und das sind große Träger oft nicht.
00:22:39: Da entsteht so eine gewisse Trägheit, die haben auch eine andere Finanzierungsgrundlage zum großen Teil und dann ist dieses... Das ist nicht so verteilt.
00:22:49: wir leben das wirklich.
00:22:50: ich glaube das spürt man wenn man bei uns jetzt in der Brotstraße über die Tür kommt dass da ein bisschen was pulsiert, dass jeder willkommen ist und jeder mit dem was er bringt fragt ne?
00:23:01: Einbringen möchte einfach da sein kann.
00:23:05: Natürlich gibt es auch Grenzen, wir erwarten schon dass die Menschen authentisch sind.
00:23:10: Dass sie ehrlich sind ja das in eine gewisse Haltung mitbringen und Respekt Wertschätzung für alle anderen Menschen.
00:23:18: aber ansonsten kann man sich bei uns wirklich sehr vielfältig vielseitig einbringen.
00:23:23: Und das ist das wo wir so sehen wenn sich die Gesellschaft mit einbringen will und kann.
00:23:30: Es gibt so viele wirklich die was tun Das zu nutzen, das macht uns ja zu nah.
00:23:37: Nestwärme-Aufgabe, wo sich alle einbringen und beteiligen können.
00:23:41: Und wo wir eine Nachhaltigkeit erzeugen können?
00:23:44: Weil der größte Teil unserer Aufgaben lebt von Spendengeldern!
00:23:48: So
00:23:48: das finde ich total wichtig.
00:23:51: für mich ist es immer so ein bisschen aber auch negativ.
00:23:53: Beispiel wenn man sich zu sehr aufspenden.
00:23:56: ihr seid ne Mischkalkulation wahrscheinlich.
00:23:58: Ja es gibt Arbeitsfelder wo wir auch die Töpfe des Staates zielen können.
00:24:04: ja aber eben nur in Teilen
00:24:05: weil Immer auch Befürworterin dafür bin, dass der Staat in Deutschland egal wie krisig das jetzt sein mag.
00:24:14: immer auch mit die Aufgabe hat, die schwächsten Glieder zu unterstützen.
00:24:20: Und es kann nicht sein also dass in Zeiten wo's knapper wird so wie jetzt sofort an den Schwachstellen gekürzt wird ob das Kultur ist oder ob das eben Behinderung sozial am Rand und da Leute die vielleicht keine Lobby haben die eben nicht für den Kapitalismus sofort ersichtlich Ertrag bringen aus irgendeinem Dings, sondern dass wir die mitnehmen müssen.
00:24:49: Früher habe ich mir gesagt naja ich arbeite in einer krisensicheren Arbeit also Leute die durchs Raster fallen gibt es immer für soziale Arbeit ist immer Arbeiter stimmt so auch nicht mehr weil in der Krise gesamtgesellschaftlich ist ganz oft der Staat schnell da am Sparen, wo am meisten Hilfe gebraucht wird.
00:25:12: Wie kann das eine Diskussion?
00:25:13: Ich führe es gar nicht aus.
00:25:14: ich will nur einmal sagen wie kann es sein dass wir immer noch die Diskussion haben über zum Beispiel diese Übergewinnsteuer oder dass das in multimiliardäre jetzt mal zur Kasse gebeten werden?
00:25:28: dazu muss man doch heute kein Antikapitalist mehr sein, dazu muss man einfach nur sozial einen Blick auf die Gesellschaft haben.
00:25:37: Und rechts und links spielen da gar keine Rolle!
00:25:40: Es gibt
00:25:41: ja auch viele, die sehr wohlhabend oder reich sind, die sich beteiligen wollen wo aber der Staat sich scheinbar nicht traut welche Lobbyisten auch immer dagegen wirken tatsächlich das an Solidarität einzufordern, ne?
00:26:00: Weil für mich ist das auch was Solidarisches und es hat ja so wie du das auch ausführst sehe ich das auch.
00:26:07: Es hat etwas damit zu tun alle mitzunehmen in unserer Gesellschaft weil wenn dass auseinander bricht dann ist ja nur noch Egoismus pur und das ist für niemanden zuträglich.
00:26:19: im ganzen Miteinander auch nicht für die Arbeitswelt ganz
00:26:23: genau Ja, aber es gibt ja Gott sei Dank auch solche wie die Nestwärme und Leute sowie du.
00:26:30: Die das auch sehen und nach außen tragen was an gutem da ist.
00:26:35: Du sagst sie sind auf uns zugekommen?
00:26:37: Und wie geil!
00:26:38: Das ist bei uns wirklich eine Schwingung, die bei uns ankommt und wir wurden angerufen Wir sind nicht betteln gegangen sondern das gibt's alles in Trier und das freut mich so zu hören weil Ich auch immer so ganz schnell amäckern bin, dass die Bösen reichen nix machen oder so.
00:26:57: Und das freut mich extrem zu hören muss ich sagen.
00:26:59: Ja, ich meine wir hier sind super dankbar ne?
00:27:02: Das ist die Stiftung RehKids und da steht ja auch was dahinter
00:27:06: einfach gesagt haben.
00:27:07: Reh ist dieses Weinzessenwein gut.
00:27:08: Bitte!
00:27:09: Schloss
00:27:10: Dachenheim gehört letzten Endes Nick und Nicole Reh.
00:27:14: Die ganz bewusst in der Stiftungen Reh Kids, also Kinder gegründet haben.
00:27:20: Noch gar nicht so alt die Stiftung und gesagt haben wir wollen auch natürlich Region bezogen was für Kinder tun und machen mehrere Sachen und haben aber auch gesagt dieses Thema lebensverkürzt erkrankte schwerkranke Kinder denen noch einen Raum oder Platz zu geben hat uns eben dann in diesem Miteinander wie wir uns kennengelernt haben die Chance gegeben tatsächlich auch diesen Raumeben des Nestwärmer Haus mit ihnen schaffen zu können überhaupt.
00:27:50: Und du hast aber, da will ich aber auch noch so ein bisschen gegengrütteln, ein bisschen auf.
00:27:56: uns kommen natürlich viele zu und dieses Engagement binden wir ein und auch natürlich die Mittel brauchen wir beständig.
00:28:04: Wir können nur so viel für Menschen und Kinder tun wie wir Spendenmittel haben.
00:28:10: ja das heißt wenn da nichts ist dann könnten Auch wenig tun, außer das mit unseren eigenen Händen halt.
00:28:16: Aber wir haben schon auch gekämpft und kämpfen immer noch und rütteln wirklich an Gesetzesstäbeln.
00:28:23: Zum Beispiel haben wir das in den ersten Jahren schaffen können, dass überhaupt für Rheinland-Pfalz ein Vertrag für häusliche Kinderkrankenpflege entsteht.
00:28:31: Das wie ich vorhin sagte, kranke Kinder hatten zu Hause gar keine Finanzierungsunterstützung.
00:28:37: Älter mussten alles selber machen, noch nicht mal eine Pflegeanleitung oder irgendwas Und damals gab es ja auch noch gar keine Pflegeversicherung, wo Kinder ja auch Gott sei Dank nach einigen Jahren der Existenz der Pflegefersicherung dann drunter genommen wurden.
00:28:52: Aber häusliche Krankenpflege für Kindergabend überhaupt nicht und das haben wir hier wirklich erstritten mit den Ministerien in Rheinland-Pfalz dass Sonderverträge von den Krankenkassen dafür geschaffen worden sind.
00:29:05: Bundesweit gibt es so einen Vertrag immer noch nicht.
00:29:09: Das ließ sich nicht herstellen, die Zielgruppe ist klein, die Lobby ist nicht so groß und da konnten sich dann immer noch viele sträuben.
00:29:17: das Gesetz auf dass wir so warten und hoffen würden ist quasi noch nicht gekommen.
00:29:23: aber es geht schon auch darum nicht einfach Spendengelder sammeln und damit das tun was man als Lücke erkannt hat sondern wirklich auch dafür zu sorgen dass eine Stabilität in dieser Unterstützung und Versorgung rein kommt.
00:29:36: Das ist schon wichtig!
00:29:38: Und dass quasi eure Arbeit, also diese professionelle Familienhilfe in dem Kontext, den ihr bietet.
00:29:46: Halt auch quasi als soziale Arbeit anerkannt auf einem festen Podest steht wie alle anderen Bereiche der sozialen Arbeit die so im Sozialgesetzbuch für Anker sind.
00:29:57: Genau.
00:29:57: Auch seinen Platz findet sehr gut.
00:29:59: So hat dann diese häusliche Kinderkrankenpflege hat ihren Platz gefunden.
00:30:04: Krankenkassenregelungen sowas wie ambulante Sozialstation aber eben speziell auf Kinder.
00:30:10: anders ausgerichtet nicht auf Modul Verbandswechsel hier und Spritzesetzen da, sondern häusliche Kinderkrankenpflege bedeutet wirklich auf Stundenbasis in eine Familie zu gehen.
00:30:22: Dort die Pflege zu übernehmen wo du immer wieder ein Handgriff machst aber nicht am Stück.
00:30:27: ja wenn du stell dir vor und Kind mit Beatmung oder Trachioszoma diese künstliche, wie sagt man hier die Lungenöffnung über diese Halsröhre.
00:30:36: Da musst
00:30:37: du absaugen.
00:30:37: das
00:30:38: machst du aber ja nicht am Stück sondern immer wieder wenn das Kind verschleimt oder Atemnot kriegt musst du dann handeln.
00:30:43: Das macht an die Krankenschwester und deswegen bist du länger am Stück da oder übernimmst den Nachtdienst damit die Eltern auch schlafen können.
00:30:50: dass wenigstens ein Elternteil vielleicht am nächsten Tag arbeiten gehen kann viele verzichten ja auch auf Doppelberufstätigkeit ist bei vielen Familien überhaupt nicht möglich
00:31:01: ist doch auch eine Milchmädchenrechnung, wenn man jetzt mal auch von den Kosten kommt.
00:31:05: Dass man sagt Pflege kostet immer so viel.
00:31:07: aber wenn die Eltern ja auch nicht ihren Job machen können und das alles dann sind die Eltern vielleicht auch irgendwann psychisch durch und können auch nicht mehr an der Arbeitswelt teilnehmen, sind auch Nicht-mehr Leistungserbringer.
00:31:25: also aber wie toll da kommt.
00:31:27: ja dann schließt sich auch wieder der Kreis zwischen der Krankenschwester Und dem Psycho-Ding zusammen.
00:31:34: Ja,
00:31:35: das ist schon toll!
00:31:36: Das ist uns auch wirklich immer wichtig gewesen... vorzusorgen, also auch für die seelische Gesundheit, mentale Gesundheit wie man sagt.
00:31:46: Für die Eltern, für die Geschwisterkinder weil da kann so viel passieren in dieser sensiblen Phase wo die geschwister Kinder auch noch jung sind klein gar nicht verstehen was um sie rum passiert Eltern immer besorgt ja Eltern verstehen selber nicht was sie eigentlich beständig mitschleppen.
00:32:03: die schaffen und schaffen kümmern sich ums kind wollen natürlich trotz pflegeaufwand oder beeinträchtig Behinderung wollen sie ja ihr Kind bestmöglich fördern, dass es gut auf den Weg kommt.
00:32:15: Das ist ein Leben auf das Leben hin durch Förderung und ganz viel Zeit- und Energieeinsatz.
00:32:22: und gleichzeitig läuft immer auch mit des gesundheitlichen Krisen kommen kann eine tödliche Krise lebensbetrollige Krise kommen und trotzdem hofft und erwartet man, dass das Kind ganz weit kommt.
00:32:34: Alle haben eine Aufgabe, aber viele fühlen sich auch schuldig oder zurückgesetzt.
00:32:39: Verantwortlich über Dinge wo sie keine Verantwortung gerade Geschwisterkinder eigentlich übernehmen können und das bewusst zu machen dafür vorzusorgen.
00:32:48: da haben wir das Projekt geschwisterzeit zum Beispiel wo Kinder in bestimmte Altersgruppe in Kleingruppen bei uns zusammenkommen und ein Stück dann unter Anleitung von Pädagoge Psychologe Erzieher dann ein bisschen verstehen lernen was in ihnen abgeht, das mit anderen Kindern teilen was sie so eigentlich nicht können.
00:33:08: Ja
00:33:08: ja oftmals also wenn ich mir vorstelle siehst du dieser Gedankengang ist ja auch keiner der allgemein schnell mal da ist.
00:33:15: man denkt ja nicht was macht denn jetzt einen elfjähriger Bruder von einem schwerst behinderten Schwesterchen die ständig von den Eltern gepflegt wird die immer quasi im Mittelpunkt steht leider weil sie eben diese schwere Erkrankung
00:33:30: haben?
00:33:30: was
00:33:31: es mit dem elf zwölfjährigen?
00:33:33: der steht dann da am Krankenbett und kommt zu kurz.
00:33:37: Und diese Dinge, ich hatte ja meine Schwester die hatte nur Keuchshusten als sie klein war.
00:33:44: Da muss ich immer dran denken das hat uns Jahre beschäftigt.
00:33:47: also nun weil mein Schwestern mit vier krassen Keuchschusten hatte und ständig mit Arzt und Dings stand ich immer daneben und spielte keine Rolle.
00:33:57: Das kann es weiß ich noch.
00:33:59: Du hast ja wahrscheinlich auch mit Angst gehabt,
00:34:02: was geht da ab?
00:34:02: Ja natürlich.
00:34:03: Und
00:34:03: das heißt es bleibt die Annung stehen...
00:34:06: Also wie vielfältig die Aufgaben oder die Problematiken von so einem Kindererkrankungen im Familienkontext sind ist Wahnsinn!
00:34:18: Da geht mehr ab als man eigentlich so bereit ist vielleicht allgemeingültig drüber nachzudenken.
00:34:24: aber es ist ganz wichtig weil du kannst dann mit wenigem so viel bewegen.
00:34:30: Ich finde das auch faszinierend.
00:34:32: in dieser Gruppe, die Kollegen aus unserem Team leiten, die kamen mal und haben berichtet.
00:34:39: ein Kind hat erzählt dass es in der Schule ein bisschen gehänselt wird.
00:34:44: Du hast ja eine behinderte Schwester, wir kennen alle wie dieser Begriff als Mobbingbegriff benutzt wird und welche Wandlung der erfahren hat.
00:34:53: Es ist echt schrecklich!
00:34:55: Und das verletzt die Kinder.
00:34:57: Die lieben auch ihr Geschwisterkind – aber viel Sorge mit fühlen oder sogar zum Teil Mitpflegen, Verantwortung mit übertragen oder sich auch nehmen.
00:35:09: Dann haben sie in der Gruppe, weil das jeder kannte, aber keiner spricht Und die Kinder erzählen, dass ihren Eltern zu Hause nicht so gerne.
00:35:17: Weil sie möchten auch die Eltern noch ... trauriger machen oder in Sorge bringen.
00:35:24: und dann haben die Kinder zusammen wohl mit Begeisterung richtige, fetzige Antworten gesucht.
00:35:29: Was man denn so sagen könnte und wie man darauf reagiert?
00:35:33: Und da sind ich sage mal zehn Zentimeter größer wieder nach Hause gegangen.
00:35:37: Ich glaube
00:35:38: sofort!
00:35:38: Wir
00:35:38: haben
00:35:39: Schlüssel für die nächsten Begegnungen, die sie nicht mehr zum Opfer werden lassen.
00:35:45: Wie toll!
00:35:46: Ja
00:35:47: ja und sowas finde auch das sind doch im Grunde Kleinigkeiten, die eine Riesenwirkung haben auf das ganze restliche Leben.
00:35:56: Und so ist es auch bei Eltern wenn wir ansetzen mit Eltern Selbsthilfegruppen Resilienstraining Blickwechsel mal wirklich durch zwei, drei niedrigschwellig angesetzte Videotelefonate mit dem Pädagogen und einer Psychologin.
00:36:11: Einfach mal gucken können sich nochmal neu zu sortieren in anderen Blickwechseln, den Blickwinkel mit reinnehmen und vielleicht mal zu merken, ich bin ja schon total übertretend!
00:36:22: Ich muss auch noch einmal runterkommen, mich vielleicht noch ein bisschen versuchen anders zu organisieren.
00:36:28: Das kann so relevant sein und so wichtig für den weiteren
00:36:32: Weg.".
00:36:35: gleich ich übertrage immer alles auf Mainz.
00:36:38: Und nee, aber so ein System zu machen in so einer Krise also bei dem Beispiel ein schwaches Glied in der Familie gesundheitlich oder was auch immer und wenn da ein System... Ich habe es jetzt bei meinen Eltern die Anfangszeiten ist ja im Alter auch ähnlich, wenn dann Pflegebedürftigkeit kommt.
00:36:55: So, ne?
00:36:56: Und ich hab am Anfang... Ich war so hysterisch!
00:36:58: Ich habe Monate wirklich geheult, konnte nicht schlafen, wusste nicht wie lange soll das so gehen?
00:37:04: Du kommst ja nicht, du kommst da hin.
00:37:06: Plötzlich Papa kann das nicht mehr, Mama kann das jetzt nicht mehr.
00:37:09: und mittlerweile ich bin ja jetzt drei vier Jahre dabei habe ich mich immer weiter rausziehen können hat ein eigenes Leben parallel Und hab die schönen Abteilungen mit meinen Eltern, weil ich's gut organisiert habe.
00:37:24: Es gibt aber bei uns und wir können es uns leisten.
00:37:26: Papa war Langzeitbeamter also wie sind da ganz gut versichert.
00:37:31: deswegen geht das überhaupt wo ich einfach weiß wie wichtig ist so ein System zu haben von dem alle profitieren weil dass Unfassbar, das ist die beste soziale Arbeit, die gemacht werden kann.
00:37:44: Und die Effektivste!
00:37:45: Weil es klingt für Außenstehende ganz oft ja so ein bisschen Duzzi-Duzzi, bisschen mit den Kindern spielen, bisschen hierhin... Es ist nämlich in System und zwar das ist ein Management, ein soziales Management was ganzheitlich am Start ist.
00:37:59: Das ist Effizienz in der sozialen Arbeit.
00:38:01: Das gibt's bei ganz vielen Bereichen in der socialen Arbeit, kannst du das gar nicht so herstellen?
00:38:06: Aber in so'n Familien im geschlossenen System macht das ja so Sinn Fantastisch!
00:38:11: Ja, und da stimme ich dir zu.
00:38:14: Das wissen wir alle, es gibt ja auch diesen Satz.
00:38:16: Wenn das Kind krank ist die ganze Familie krank.
00:38:19: natürlich ist die Familie nicht krank aber sie hat ja was zu organisieren wo es auch wenig Erfahrungshintergrund gibt wie man sich organisiert.
00:38:28: wenn meine alten Eltern pflegebedürftig werden dann kann ich die Sozialstation anrufen diesen und jenen dass die Häufigkeit ist viel höher und da ist anders vorgesorgt.
00:38:37: bei Kindern ist das anders und es gibt wenig auf die man gucken kann wo man sagt ahja jetzt habe ich das Kind hier mit dem Pflegeaufwand, dann mache ich es wie die.
00:38:45: Und da mach' ich's wie die als wenn ich hundert Beispiele können
00:38:48: würde.".
00:38:49: Das ist nicht so und was du sagst das weiß ja auch jeder.
00:38:54: ganzheitlich ansetzen – die ganze Familie denken!
00:38:58: Und das ist wichtig und das versuchen wir.
00:39:00: man kann es ja auch immer nur so gut wie möglich dass man alle im Blick hat und bei jedem ansetzt und auch versucht in der Familie tatsächlich die Wünsche und die Bedürfnisse von allen Beteiligten ein Stück aufzunehmen.
00:39:15: Wir haben da auch mal eine Studie initiiert, über die wir sehr glücklich sind.
00:39:19: Wir konnten einen Konzept schaffen den Familiengesundheitspartner Partner, das ist der wichtige Begriff finde ich.
00:39:27: Der mit einem ganz eigenen Assessment das Leistungs- und sektorenübergreifend einfach denkt und zwar in der Familie tatsächlich über mehrere Termine per Hausbesuch.
00:39:39: nicht du kommst zu mir in die Beratungsstelle sondern per Haus Besuch sozusagen mit der Familie.
00:39:44: bedenkt welche Unterstützung haben sie was könnte es noch geben?
00:39:48: Was wünschen Sie sich überhaupt?
00:39:50: was brauchen Sie?
00:39:51: Dann kommen manchmal so Sachen auf man gut regeln kann.
00:39:55: Nämlich ein Geschwisterkind konnte nicht regelmäßig zum Fußballtraining, hätte dahin gefahren werden müssen.
00:40:01: Nachmittags war aber das beeinträchtigte Geschwesterkind nach Mittagssechzehn Uhr schon zu Hause aus der Förderschule ja?
00:40:08: Das heißt die Mama konnte nicht einfach das Kind zum Sport fahren.
00:40:12: dann müsstest du immer das Geschwisterschild was gerade aus der Schule kommt wieder einpacken.
00:40:16: und Nichts einfacher als das, diesem Geschwisterkind Sport zu ermöglichen.
00:40:21: Wir haben geguckt gibt es jemandem der ehrenamtlich bereit ist regelmäßig mit einer gewissen Zuverlässigkeit den Jungen zum Sport zu fahren, zum Fußballtraining?
00:40:31: und das sind manchmal ganz starke Wünsche in der Familie die irgendwo unter ein Tisch fallen vongrund anderer Problematik aber unheimlich Hochbedeutung haben und leicht gelöst werden können ist so eine große Freude dann zu spüren, auch zu ermutigen kleine positive Beispiele in die Familie reinzubringen.
00:40:54: Damit auch das den Begriff kennst du auch erlernte Hilflosigkeit.
00:40:58: ja weil immer wieder versucht man war es gelingt nicht.
00:41:00: diese und jenes.
00:41:01: Ja
00:41:02: genau weil man sehen kann wenn man selbst steckt was ist hier los und wie kann ichs doch klar Wenn ich damit beschäftigt bin, alle zu bedienen und irgendwie funktioniert es dann so.
00:41:13: Dann klammert man sich ja daran dass es ist natürlich anstrengend aber so geht's halt!
00:41:18: Es geht halt nicht anders und dann hast du nicht mehr die Kapazität dir noch neue Strukturen zu basteln, die dir das erleichtern.
00:41:26: Ja also da brauche ich noch nicht mal so eine Krise... Richtig, schon viel früher.
00:41:32: Aber ich hab ja keine Familie deswegen ist das nicht so problematisch.
00:41:35: aber ja Wahnsinn!
00:41:36: Wahnsinn.
00:41:37: und also ich finde halt besonders toll dass ihr das selbst initiiert habt Also aus euren Erfahrungen raus gesagt haben wir müssen das anders machen Und dass ihr da so mega professionell seid.
00:41:49: und das ist trotz der Profession weil Ich bin immer so schwach zweissozialisiert sag' ich immer.
00:41:55: Für mich gibt's entweder total professionelle Sozialarbeit die ich meistens unsexy finde, weil ich war das nie.
00:42:03: So oder zu menschelnd und dann auch wieder nicht effektiv.
00:42:10: Und das werde ich mir
00:42:12: ausgefahren,
00:42:13: je nachdem in welchem Bereich ich tätig war.
00:42:15: In der Junghilfe habe ich mich immer total verausgabt.
00:42:18: Du kannst mich auslutschen um den Finger wickeln.
00:42:21: Die haben mich geklaut, die haben mich fertig gemacht nur eine Weile danach nicht mehr So, also für mich ist Profession immer beides.
00:42:31: Eine Strukturiertheit und das menschliche Ding.
00:42:35: Es ist beides definitiv und das vereint ihr in eurem Projekt aber ihr macht ja noch viel mehr.
00:42:41: Das ist jetzt diese Familienhilfe dieser ganz gezielten
00:42:45: System.
00:42:47: Ihr seid dabei ein Kinderhospiz aufzubauen.
00:42:55: Was für ein Eibtraum ist denn die Vorstellung, dass dein eigenes Kind stirbt?
00:42:58: Ich meine wir hatten das ganz eingangs.
00:43:00: Du hast die eigene Erfahrung gemacht.
00:43:02: Ganz früh... Wie seid ihr jetzt darauf gekommen oder habt ihr nicht genug Arbeit gehabt mit den Nestwärme?
00:43:09: Das ist auch noch so'n Riesen!
00:43:12: Ihr seid schon auch ein bisschen Workaholics.
00:43:14: dann ne?
00:43:14: Muss sein kann ich mich alles
00:43:16: vorstellen.
00:43:16: Ja das geht gar nicht anders.
00:43:21: Das hat ja auch was damit zu tun.
00:43:22: Wir übernehmen ja Verantwortung und nehmen viele in diese Verantwortung mit rein, immer jeder soweit er mitgehen kann oder will.
00:43:32: Und die Verantwortung, die wir spüren für die Unterstützung der Familien, was es braucht... Wir haben vor fünf sechs Jahren gesehen, dass eigentlich in unserem sozialen und Gesundheitssystem aus meiner Sicht ein kleiner Rollback entstanden ist.
00:43:46: Du hast das vorhin auch so'n Stück angedeutet schon aus deinem Erfahrungshintergrund ja?
00:43:51: Dass plötzlich Sachen gestrichen werden oder wieder einreduziert Und das haben wir auch gesehen Auch gemerkt.
00:43:58: natürlich Pflegefachkräfte Dieser Beruf ist lange nicht mehr so anerkannt wie es vielleicht vor zwanzig dreißig Jahren war Mein schon wert geschätzt aber niemand wollte drin ab.
00:44:07: Das dreht sich auch gerade wieder ein bisschen, Gott sei Dank.
00:44:10: Wieder
00:44:10: ins Gute rein?
00:44:11: Ganz genau!
00:44:12: Dass da ein Interesse ist, sich in diesem Arbeitsfeld einzubringen und wir haben die Befürchtung gehabt dass wir... Wir haben ein großes Team von Familienbegleiterinnen Kinderkrankenschwestern hier in der Region Und auch im Saarland gehabt und haben aber gesehen das diese Berufsgruppe immer kleiner wird und wie für die Familie nicht mehr so da sein können Diese Nachtdienste nicht mehr übernehmen etc.
00:44:36: Und das drumherum auch.
00:44:38: Einiges fehlt nach wie vor und dann haben wir mithilfe von zwei Stiftungen eine Studie in Auftrag gegeben, wie das Netzwerk gebaut sein soll.
00:44:48: Welche Bausteine hier in unserer Region für die Familien mit schwerkranken pflegebedürftigen Kindern eigentlich sein muss?
00:44:56: Dann ist nur Untersuchung gelaufen mit Befragungen von allen Experten des Netzwerkes, Klinik, Villa-Kunterbund Ärzte niedergelassen andere Experten.
00:45:07: Wir haben selber dann noch Befragungen zu Familien ermöglicht und dann haben die auch statistische Werte zusammengefasst.
00:45:15: Und kam dabei raus, dass im Grunde ambulante Bausteine da sind, die man immer wieder sichern muss um eine Nachhaltigkeit auch daherzustellen.
00:45:25: Das heißt mal Gesetze erkämpfen, immer wieder Spendengelder für bestimmte Aufgaben beschaffen das aber im stationären Teilstationärenbereich in Krisenstationär auffangen oder alle Phase ein Angebot machen, dass es nicht in der Klinik vielleicht das Kind sterben muss.
00:45:42: Und die Studie hat gezeigt, dass tatsächlich der Bedarf ist nach einem Wohnangebot für die Familien zum einen tatsächlich ein stationäres Kinderhospiz zu entwickeln hierfür unsere Region Und zum anderen auch für junge Erwachsene mit schweren Erkrankungen, vielleicht Wohnangebot was die Versebständigung ermöglicht.
00:46:04: Das Ausziehen aus dem Elternhaus und auf dieses Thema haben wir uns dann Konzentriert und haben überlegt, ob wir das irgendwie stemmen können.
00:46:14: Und das war dann die Zeit wo auch die Stiftung Ricketts auf uns zukamen oder wie uns kennenlernen konnten?
00:46:21: Und so die Frage war, die haben gesagt Wir sind am Überlegen ein Gebäude zu bauen.
00:46:27: Könntet ihr da etwas gebrauchen?
00:46:29: und dann wussten mal was wir brauchen mit der Stiftung uns zusammengesetzt und sind in Austausch gegangen, haben gesagt wir würden gerne ein Kinderhospiz entwickeln.
00:46:40: Wo Kinder ... zu Besuch kommen können, mit der ganzen Familie ja zur Entlastung, Ressourcen auffüllen vielleicht auch ein Kind mal ein paar Tage sein kann und die Eltern machen den Kurzurlaub irgendwo anders.
00:46:53: Aber auch wo wir auffangen aber auch wo Familien aufgefangen werden können in welcher Konstellation sie auch immer mit anreisen möchten wenn tatsächlich die letzte Lebenszeit angebrochen ist das Sterben begleiten können, die Geschwisterkinder dabei auffangen.
00:47:10: Die Trauer, die da vor stattfindet, die Trauer der nach stattfindete Begleitung sowohl im Hospiz aber auch dann wenn die Familie wieder zu Hause ist dass wir an der Seite bleiben können.
00:47:21: und so ist dieser Gedanke gekommen, dass wir das stationäre Hospiz bauen.
00:47:25: ohne Stiftung wäre es niemals möglich gewesen weil die baut für diese Bedürfnisse des Hospices und des Begegnungs- und Beratungszentrums dabei allein das ist schon großzügig.
00:47:36: Wir werden die Räume anmieten und werden dann diese Arbeit wirklich noch intensiver quasi für die Familien leisten können.
00:47:45: Und ja, da kann man schon mal schlaflose Nächte kriegen tatsächlich bei dem Aufbau von so einem Projekt und natürlich auch bei der Verantwortung wie ich vorhin sagte Wir setzen etwas gemeinsam in die Welt, auch mit der Region hier.
00:48:01: All die Menschen, die sich jetzt über diese Volksfreundkampagne beteiligt haben und ihr Geld mit reingelegt haben, dass wir das Hospiz bestmöglich ausstatten können weil jedes Hospiz Erwachsenen oder Kinderhospiz muss seine eigene Finanzierung den ganzen Aufbauarbeit selber leisten.
00:48:19: Da gibt es keinen Topf, keine staatliche Unterstützung, nichts!
00:48:22: Du musst das hinstellen und anfangen zu arbeiten mit und für die Familien.
00:48:28: und nur das Kind was ins Kinderhospiz anreist obwohl die ganze Familie kommt wird zum Teil finanziert von der Krankenkasse.
00:48:37: Gott sei Dank ist wenigstens dieser Teil da dass sich die pflege Fachkräfte um das Kind so kümmern können wie der Bedarf.
00:48:44: Und das ganze kümmern und sorgen für die Eltern, für die Geschwisterkinder.
00:48:51: Der Unterhalt ein zusätzliches Zimmer wo die Eltern schlafen können um auch mal Ruhe zu haben.
00:48:57: All das muss Jahr für Jahr aus Spenden geldern generiert werden.
00:49:02: Da kann man schon mal keine Füße kriegen!
00:49:04: Ist
00:49:05: doch wieder ein Armutszeugnis.
00:49:07: wenn du nämlich mal konkret wirst siehst dann auch wo die Lücken sind.
00:49:12: Das ist schon echt Also in einem Land, dem es so gut geht wie uns.
00:49:19: Immer noch solche Abteilungen die einfach nicht und alle meckern ja immer nur Ja das und dass wird zu teuer und das wird zu treuer.
00:49:29: Ich denke wir müssten alles immer noch hinkriegen Und gerade wenn's uns allen schlechter geht So noch mehr da mit gucken.
00:49:37: und ich glaube das Geld ist da.
00:49:40: Ich glaube nicht, dass das nicht da ist.
00:49:42: Ja natürlich ist es da!
00:49:43: Wir haben ja auch schon ein bisschen über Umverteilung gesprochen und das ist ja ein Element... Das andere Element ist aber auch tatsächlich, dass wir dankbar sind, dass Menschen mittragen?
00:49:56: Wir kennen Leute, die machen Marmelade.
00:49:59: Die basteln was die schönen Regen bogen, die das Gegenspende dann irgendwie bringen und da brauchen wir wirklich einen langen Atem.
00:50:08: All diese Menschen werden hoffentlich dieses Kinderhospiz in unserer Region weiter so mitbegleiten und es gibt auch sehr großzügige Förderer, die wirklich auch Jahr für Jahr größere Summen geben.
00:50:21: Die werden wir brauchen und wir werden es auch brauchen dass Menschen, die vielleicht ich sag mal viel auf die hohe Kante legen konnten während ihres Lebens und sagen Ich möchte irgendwas dauerhaftes hinterlassen in irgendetwas Vielleicht auch mein Geld reingeben wo ich genau weiß das ist so gut gebraucht wird dass man nachhaltig eigentlich etwas mitträgt und mit finanziellen Mitteln ist man immer dabei, aber auch mit Engagement.
00:50:52: Mit Konzerten ja?
00:50:54: Mit allem was so geschenkt wird auch um Menschen mitzunehmen diesen Gedanken zu teilen, auch zu
00:51:01: kommunizieren.
00:51:02: Ich
00:51:02: denke auch gleich an die Laiober!
00:51:09: Es gibt so viele ältere Menschen auch, die gerne was tun würden.
00:51:13: Die sich wert und dir ja auch es gibt das in der Nachhilfe weiß.
00:51:16: ich gibts dass da weiß ich nicht ob das so unbedingt das Ding ist aber somit Freizeitgestaltung mit Kindern irgendwie rausgehen oder mit Kindern Spiele nachmittags gemacht Das klingt alles so tiesockig und banal.
00:51:29: Aber Da sind ganz viel Ressourcen Ja da die gebündelt werden müssen Und da denke Ich die ganze Zeit dran das macht ihr ja eigentlich immer.
00:51:38: Ihr macht immer irgendwie Bündeln von Ressourcen und die effektiv verteilen, das ist so euer Ding.
00:51:46: Das
00:51:46: ist unser Ding!
00:51:49: Da muss man natürlich wissen aber das weißt du ja genauso gut.
00:51:53: aber ich denke auch dem Menschen da draußen müssen das Wissen eine Ressource kommt ins Haus.
00:51:58: eine Oma oder jemand, der basteln will oder Hausaufgabenhöfe gibt.
00:52:02: Oder jemand, den Lohnsteuer jahresausgleichen.
00:52:05: Der heißt heute anders.
00:52:09: Für jemandem machen würde.
00:52:11: das Ganze muss ja koordiniert sein und diese Menschen müssen auch von uns natürlich geprüft werden.
00:52:18: Wie weit lassen wir sie in Familien rein?
00:52:21: Sind Sie verantwortungsbewusst?
00:52:22: die Verantwortung dafür tragen ja auch wir Und diese Koordination Die muss natürlich auch von Menschen, die dauerhaft bei uns beschäftigt sind geleistet werden können mit Herz und Verstand quasi.
00:52:36: Und auch dafür brauchen wir Mittel nicht nur für einen Bett was hinterher im Hospiz steht
00:52:42: oder das
00:52:43: Bastelmaterial sondern
00:52:45: Termine macht Und checkt, ist die Dame denn überhaupt in der Lage das alles so zu machen wie das nach denen in Deutschland gefordert?
00:52:54: Ja und auch das Programm macht, stell dir vor.
00:52:57: Das Hospiz mit seinen vielen Räumen, mit einem Bewegungsraum, mit nem Kreativraum des Nuselraums.
00:53:03: Du machst ja dann ein Programm für die Familien, für die Kinder von, die zu Besuch sind aber auch die, die draußen rumschwirren sollen sich ja immer willkommen fühlen bei uns.
00:53:15: Das Programm muss ja auch jemand machen und ein Stück verantworten, die Leute einladen dazu.
00:53:21: Die Ehrenamtlichen damit verknüpfen und gucken wer trägt da?
00:53:25: Wer wirkt mit?
00:53:26: Und dieses Geld brauchst du auch!
00:53:31: Die Kommunikation nach draußen, Thema Fundraising.
00:53:34: Ja die Kommunikations was machen wir überhaupt mit dem Kinderhospiz?
00:53:38: Was ist ein Kinderhosphiz?
00:53:39: das muss ja auch gesprochen werden.
00:53:41: und heute wir sitzen hier im Podcast Social Media die verschiedenen Medien die man braucht.
00:53:47: auch dafür brauchen wir Menschen und die haben wir Gott sei Dank auch an unserer Seite die Lust haben das zu kommunizieren dass sich wieder weitere angesprochen fühlen gesehen fühlen oder auch Familie motivieren, sprichst du mit uns über das was euer Alltag eurer Leben ausmacht und wie wir da an der Seite stehen können.
00:54:08: Und auch das kostet Geld nicht nur eine gewisse Sachlichkeit die ich hinterher anfassen kann.
00:54:14: Liebe Politiker also ihr habt es jetzt nochmal gehört Hallo Staat!
00:54:21: Gut also ich werde ganz nervös weil ich denke so jemand wie Du oder Wie viele Stunden am Tag arbeitet ihr?
00:54:31: Jetzt mal zur Fürsorge für euch.
00:54:34: Wie sieht ein Arbeitstag aus, wie viel Stunden hat der und wie
00:54:37: liebste sonst?
00:54:38: Ja also bei mir ist so ideal stehe ich so halb acht auf früher ungern.
00:54:43: nur wenn es nötig ist gibt immer mal Sachen die besonders früh laufen müssen habe ich ja vorhin schon mal angedeutet.
00:54:50: Am liebsten mache ich dann zwanzig Minuten Yoga damit ich auch einmal durch bewegt bin Und mein Rücken immer schön mitmacht Und dann springe ich eigentlich schon los in die Arbeit.
00:55:01: Der erste Kaffee läuft schon im Auto, ja?
00:55:03: Also nicht dass der im Auto durchläuft sondern... Ich trinke schon mal den ersten Kaffees im Auto!
00:55:09: Weil ich nicht so früh ein Frühstück brauche und da geht es eigentlich los.
00:55:14: Bis achtzehn, neunzehn Uhr kann das schon gehen.
00:55:17: Mal gehe ich auch früher nach Hause.
00:55:18: Freitags muss ich eigentlich möglichst noch vor sieben irgendwie im Laden sein und eingekauft haben.
00:55:25: Dann ist es ja so, dann gibt's Sachen Die sind Arbeit oder auch Nichtarbeit.
00:55:30: Wir haben ja viele Menschen, wir treffen uns mit unseren Ehrenamtlichen, wir machen Treffen, Veranstaltungen
00:55:35: etc.,
00:55:36: da will ich... Du
00:55:37: gehst
00:55:37: zu einem Podcast
00:55:38: damals um siehzehn und dreißig,
00:55:39: ne?
00:55:39: Da will ich ja auch dabei sein!
00:55:40: Verstehst du die Menschen, die sich bei uns engagieren, die kenne ich persönlich.
00:55:46: wenn jetzt diejenigen, die für die Familienbegleitergruppe zuständig sind und laden zu einem Pizzaabend ein dann lasse ich mich auf alle Fälle ja auch blicken.
00:55:57: zählige Abende, die sie mit diesen oder jeden Menschen verbringt.
00:56:01: Oder wo man sich am Weinstand trifft so das ist Arbeit und auch nicht Arbeit.
00:56:06: Das muss man wirklich mögen.
00:56:08: aber du Du bist ja auch gerne in Kontakt mit den Menschen zum einen.
00:56:12: Wir haben viel über die Familien gesprochen, aber auch die Menschen, die wissen wollen was wir machen, die sich einbringen.
00:56:19: Die triffst du ja immer wieder und die musst du auch immer wieder mal motivieren wo sie sich jetzt als nächstes noch einmal einbringen könnten.
00:56:28: oder die kommen mit einer Idee auf uns zu.
00:56:30: Und wenn du nicht rausgehst das weißt du ja besser noch Simi Wenn du nicht heraus gehst triff du keine Menschen dann kannst du auch niemanden mitnehmen.
00:56:39: Das ist schon eine Aufgabe, die wir auch natürlich auf viele Schultern verteilen.
00:56:44: Hier bringt jeder etwas mit oder ist irgendwo unterwegs?
00:56:48: Oder ich sage mal jetzt... Ja morgen ist das schon!
00:56:51: Morgen und am Mittag gehen wir in die JVA wittlich also den Knast wittlig.
00:56:59: Da haben wir einen ganz guten Draht hin.
00:57:01: Die haben für uns diese Vogelspendenhäuschen gebastelt, was heißt gebastelt gebaut gegen Schmales Geld unterstützen uns immer wieder.
00:57:11: Auch eine super
00:57:13: Idee, dann haben die Leute im Knast auch mal ne Aufgabe mit der sie konkret vielleicht was anfangen können und kleben nicht irgendwelche Wertmärkchen auf irgendeine Scheiße oder basteln Kugelschreiber für die Industrie zusammen oder so.
00:57:30: Die bauen uns diese Vogelhäuschen, die wir auch so zusammen stecken bei kleinen Spendenveranstaltungen Sonst wie
00:57:38: Verspänzen, Verkaufen.
00:57:40: Merchendeis für Netzwerke?
00:57:41: Du hast ja recht!
00:57:43: Die haben aber auch für unsere Kita damals... du kennst diese bunten Bausteine die man irgendwie im Bewegungsraum braucht.
00:57:51: Wie so große verschiedene Legosteine wo die Kinder dann alles mögliche mit bauen und basteln.
00:57:56: das nähen sie auch.
00:57:57: Das haben die für uns damals gemacht.
00:57:59: Und wir gehen jetzt mit unserem Buch Nestwärmenschaft Perspektiven zur Lesung dahin.
00:58:04: Morgen am Mittag, sind wir Thomas Kiesling begleitet uns mit Musik.
00:58:11: Der Roman aus unserem Team moderiert das!
00:58:16: Und dann haben wir wirklich Veranstaltungsprogramm und dann passiert das auch.
00:58:21: Die wissen, die bauen eigentlich für uns auch diese Vogelhäuschen und kriegen nochmal richtig nah.
00:58:27: mit unserem Team kommen fünf sechs sieben Leute noch aus unserem Team mit und tragen dazu bei dass Sie auch nochmal verstehen was Nestwärme macht.
00:58:37: Da klopft es an der Tür, hereinkommt ein weißer großer Schäferhund namens Ripley und gefolgt... oh hörst du?
00:58:50: Jetzt hört man den Hund atmen.
00:58:53: Ja wir kriegen jetzt Besuch!
00:58:55: Wer kommt
00:58:56: denn da?
00:58:58: Jetzt sind wir nämlich auch, ich wollte dich nämlich Elisabeth auch noch fragen.
00:59:03: Wie es denn
00:59:03: bei euch mit Fame aussieht?
00:59:06: Es gibt ja auch mit Berühmtheiten Gesichter.
00:59:09: du hast eben schon mal gesagt Thomas Kiesling ist ja auch ein berühmter Opernsänger hier aus der Region, der euch morgen in Wittlich unterstützt.
00:59:17: aber gibt's auch so was wie Patenschaften oder ähnliches.
00:59:23: Botschafter
00:59:24: sagen wir
00:59:25: auch.
00:59:28: Angefangen von Brigitte Mohn, Bertelsmann Stiftung.
00:59:31: Die Botschafterin für Nestwärme ist ... Das
00:59:33: ist die Chefin der Bertelsmanstiftung?
00:59:36: Dann ... das weiß ich, das wolltest du jetzt sagen!
00:59:38: Die Steffi Stahl ist Botschafterin von Nestwörm
00:59:42: und der Witz ist, dass sie ihr
00:59:45: jetzt den Raum betreten hat,
00:59:47: gell?!
00:59:48: Genau
00:59:48: weil nämlich die Steffani Stahl auch meine Botschaftaarin ist, denn ohne Steffis Unterstützung Würden wir alle hier nicht sitzen?
00:59:57: Weil Steffi mir angeboten hat, ungefragt.
01:00:00: So ein bisschen wie bei euch.
01:00:03: Wo du mir erzählt hast ganz am Anfang kamen dann welche von sich auch die das unterstützen wollten und so war Steffich gesagt mach das doch bei mir.
01:00:12: seitdem sitze ich ja Hallo Steffis schön dass du noch vorbeikommen ist.
01:00:16: Ja
01:00:16: hallo genau macht bei mir.
01:00:17: Ich habe ja hier im Podcaststudio Podcast aufnehmen, kannst du Rippie?
01:00:22: Wenn die so pinst dann werfen wir dich gleich raus.
01:00:24: Nein der Hund darf da bleiben!
01:00:26: Rippley mein Schätzchen!
01:00:29: Jetzt
01:00:29: hat er von mir genug Geld.
01:00:31: So
01:00:31: Paten?
01:00:31: ne ne ne wir bleiben noch einen Moment konzentriert lieber in dieser Bett.
01:00:35: also Wahnsinn was ihr machen erst mal.
01:00:37: also ich glaube da gibt es vielleicht auch nochmal eine zweite Folge.
01:00:40: irgendwann weil
01:00:41: das lohnt sich Simi ja
01:00:43: und dass nee.
01:00:44: und auch wenn das mit dem nochmal ganz kurz Piz, gibt es dann Zeitfenster?
01:00:49: Gibt's ein Termin wo man sagt da wirds das geben.
01:00:52: Ja das gibts jetzt.
01:00:53: Es wurde natürlich immer wieder ein bisschen verschoben wie das mit so Baustellen und großen Baukörpern auch ist weil das Hospiz braucht zwei tausend Quadratmeter.
01:01:03: stellt ihr das allein mal vor.
01:01:05: Aber wir werden ab ersten November die ersten Gäste und Familien aufnehmen können.
01:01:11: November zwanzig sechsundzwanzig?
01:01:13: Jetzt
01:01:13: dieses Jahr, zwanzizixendzwanziger.
01:01:15: Also der Innenausbau ist schon ziemlich weit gedient.
01:01:20: Wir wählen jetzt gerade schon Möbel aus, planen die Küchen, die dann in die verschiedenen Bereiche reinkommen.
01:01:27: Und das ist auch eine Riesen-Herausforderung.
01:01:29: ehrlich einrichten macht mir selber nicht so viel Spannungsmusik
01:01:34: zu geben!
01:01:35: Wie
01:01:35: sagt ihr beiden?
01:01:36: Stefanie Stahl.
01:01:38: Europas, so ist jetzt lacht sie gleich wieder, Europas berühmteste Psychotherapeutin.
01:01:45: Steffi ist nämlich die mit dem Kind und der Heimat finden.
01:01:48: Ihr wisst schon das Kind in dir muss Heimatfinden war damals der Bestseller der Erste und Sie hatten ganz viele jetzt inzwischen schon weitergeschrieben müsste einfach mal googeln Stefanie Stahl.
01:01:58: aber das muss man gar nicht googeln.
01:01:59: ihr kennt sie Steffi, wie bist du an Elisabeth gekommen?
01:02:03: Oder Elisabet, wie du an Steffie?
01:02:05: Nee
01:02:05: es war wirklich andersrum.
01:02:07: Und zwar bin ich auf die Nestwärme zugegangen mit der Idee Botschafterin zu werden und der Link war... Ich habe einen Buch geschrieben NESTWärme Die Flügel verleiht und das ist ein Ratgeber kein Erziehungsratgeber aber ein Rat Geber für die Beziehung zwischen Eltern und Kindern Also für Eltern natürlich geschrieben.
01:02:32: Und da hatte ich irgendwie so die Idee, dass es ja wahnsinnig gut mit der Nestwärme matcht.
01:02:37: und weil ich sowieso gerne gute Projekte unterstütze um mich einfach auch über meine normale Arbeit hinaus irgendwie einbringen möchte in die Gesellschaft habe ich die beiden angesprochen.
01:02:54: Und dann die waren begeistert.
01:02:55: Ich glaube mein erstes Gespräch war aber auch mit Petra Moske, nicht mit Lusabeth.
01:03:00: Das war mit Petra ...
01:03:02: Das
01:03:02: ist die Rampensaufreundin.
01:03:04: Ganz genau, wenn
01:03:05: ich das mal so grob sagen darf!
01:03:08: Ja und sie ist ja auch immer so extrem enthousiastisch und begeisterungsfähig also jeder der sie kennt.
01:03:14: Noch
01:03:14: mehr als du.
01:03:16: Ich finde dich schon
01:03:18: ganz anders glaube ich.
01:03:19: Wir sind schon sehr verschieden aber im Herzen gleich.
01:03:23: Ja
01:03:23: genau und die war dann halt total begeistert und so hat das... ich weiß gar nicht wie viele Jahre das hier ist in bestimmt fünf sechs Jahre her Und so hat er es dann seinen Lauf genommen.
01:03:36: Wie du sagst, das matcht schon allein das Wort Nestwärme.
01:03:39: und dann dieses Thema Beziehung zwischen Eltern- und Kindern.
01:03:44: Nestswärmen die Flügel verleiht Und wir waren zu dem Zeitpunkt auch schon von jemandem.
01:03:50: Wir haben so ein Beirat Ja und einen beiratsmitglied.
01:03:53: was nestwärm von Anfang an begleitet hat ist inzwischen leider verschorben ist der dr.
01:03:58: Auernheimer früherer Staatssekretär im sozialministerium hier in Rheinland-Pfalz aufmerksam gemacht.
01:04:06: Da gibt es eine Autorin, die Stefanie Stahl, die das Buch Nestwärme geschrieben hat, wir sollen doch auch mal auf dich zugehen und dann kam's so schon!
01:04:17: Aber das ist ja geil.
01:04:18: Das sind für mich so ein bisschen
01:04:20: religiöse
01:04:21: Momente ganz ehrlich.
01:04:22: Fügung Nennt man das,
01:04:24: ne?
01:04:24: Oder
01:04:24: Coincidence.
01:04:25: Ah!
01:04:26: Sehr gutes Wort.
01:04:26: Coincidents ist mir lieber... weil das klingt nicht so nach wechseljahres Tussi die jetzt noch mal den... weißte so Schwingungen hat oder so ein Scheiß oder isoterisch.
01:04:36: Das ist klarer.
01:04:37: Weißt
01:04:38: du?
01:04:38: Du hast ja eben von religiösen Momenten gesprochen.
01:04:40: Ja okay er stimmt schon.
01:04:42: aber ja und euer Buch haste mir auch mitgebracht Nestwärme schafft Perspekt.
01:04:50: Petra Moske, Elisabeth Schuh.
01:04:53: Wann habt ihr das geschrieben?
01:04:54: Erschienen im Bonifatios-Verlag.
01:04:56: Klingt sehr katholisch!
01:04:58: Ist es auch.
01:04:59: Okay siehst du hab ich doch sofort erkannt.
01:05:02: Bonifatsios Verlag.
01:05:03: Aber den liegen eben
01:05:05: auch... Achtung hier steht noch was Steffi.
01:05:08: Mit einem Vorwort von Spiegelbestsellerautorin Stefanie Stahl und die sitzen jetzt hier gegenüber.
01:05:17: So, ja wunderbar und schön groß gedruckt.
01:05:19: Das lese ich doch demnächst mal.
01:05:22: Fantastisch!
01:05:24: Wir haben geklärt es gibt neben der Nestwärme Mutterschrift Trier gibt's eine Botschafterin Stefanie Stahl meine Freundin Steffi.
01:05:34: Gibt er noch ein paar mehr?
01:05:35: Und es gibt noch sonstigen Fame den wir jetzt nicht mehr sehen wollen.
01:05:40: Lea Linster, super Sterneköchin aus Luxemburg.
01:05:45: Liebe Frau Linstermine.
01:05:46: Anfrage an Sie ist glaube ich versandelt.
01:05:49: Vielleicht können wir das an der Stelle nochmal aufnehmen?
01:05:52: Ja Lea Linster, Stefanie Stahl, wen haben wir da noch?
01:05:54: Bissi Barley
01:05:55: auch
01:05:56: Katarina Barley
01:05:57: Katarina
01:05:58: Barley,
01:05:59: SPD und Renner Pfeil.
01:06:01: Ja vor
01:06:02: allem Europa
01:06:03: Abgeordnete.
01:06:04: Europa Abgeordnet.
01:06:05: Das ist uns auch wichtig und lieb weil es ja auch eine Nestwärme Luxemburg-ASBL gibt und in Österreich ein Nestwörmerorganisation.
01:06:14: das ist einfach fantastisch.
01:06:16: Menschen
01:06:16: sagen diese Idee und wie ihr das umsetzt möchten wir auch teilhaben haben ehrenamtlich angefangen bis es einfach nötig war das ganze wirklich auch inform zu sein.
01:06:27: Es ist Wärme, Deutschland, Österreich, Luxemburg.
01:06:31: Das
01:06:31: ist schon geil!
01:06:32: Da muss man sich mal vorstellen was dahinter auch... für ein Unternehmertum steckt.
01:06:37: Also nicht im Sinne von profitabelem Unternehmen machen uns die Taschen voll, sondern sowas musst du erstmal hochziehen jetzt auch dieses Hospiz und ich geb dir Elisabeth recht so was einzurichten.
01:06:49: das ist ultra krass.
01:06:50: das sagt sich ja mal so schnell na machst immer so.
01:06:54: aber da sind Millionen von Entscheidungen zu treffen.
01:06:57: Das ist richtig anspruchsvoll.
01:06:59: Und das ist auch was mir daran so gefällt, wie viele Menschen sind inzwischen bei euch angestellt?
01:07:06: Wir haben ja einen Doppel geröst einmal Nestwärme eV Deutschland und darunter schon seit zwei tausend vier eine gemeinnützige GmbH weil es einfach klüger ist bestimmte Arbeitsfelder wie die Kinderkrankenpflege wie die Kita.
01:07:20: wir machen auch inklusive Kinder- und Jugendhilfe im kleinen feinen Bereich immer von der Zielgruppe auf die Familienmitpflege bedürftigen, liebensverkürzter kranken Kindern konzentrieren.
01:07:33: Aber alles inklusiv eben auch denken und so beschäftigen wir über alles hinweg über hundertzwanzig Mitarbeitende.
01:07:40: Das ist ein mittelständischer Betrieb?
01:07:42: Ja.
01:07:43: Ein mittelständisches Unternehmen kannst du wirklich sagen!
01:07:45: Und ich bin froh dass ich es zusammen mit der Petra führe und das wir ein erweitertes Board haben wo auch Verantwortung getragen wird Leitungskräfte in diesen Bereichen, die wirklich auch da rein gewachsen sind.
01:08:00: Kinderkrankenpflegedienst, den gibt es jetzt seit vierundzwanzig Jahren.
01:08:04: Die Frau hat mit mir angefangen, denen zu gründen und ist bis heute die PDL.
01:08:09: Und das spricht für sich ... Das ist kein Job, wo du einfach
01:08:12: Pflegediensteitungen von dem Kinderpflegebereich
01:08:15: ... Ja okay, ich pflege die Pflege-Dienst-Kräfte!
01:08:16: Und da siehst Du, dass es keinen Job in den so so rein und raus
01:08:19: hüpft, ne?
01:08:20: So,
01:08:21: die hat das auch mit... vollem Herzen aufgebaut.
01:08:25: Und da wären wir uns dagegen, dass dieses abgebaut wird vom Staat.
01:08:30: und in der Kindergrippe ist es ähnlich.
01:08:33: Da haben wir in sechszehn Jahren jetzt drei verschiedene Leitungen gehabt und sind glücklich mit dem Team was da ist.
01:08:40: Alle Leute sind auch bereit das ein Stück mitzutragen und das müssen sie auch weil Wie wir die ganze Zeit diskutiert haben, es gibt eine Teilfinanzierung in diesen Arbeitsbereichen.
01:08:51: Aber vieles wird auch eigentlich schon durch Mehrarbeit, durch mehr Gedanke und Impulse durch dieses Mitdenken.
01:08:58: Wir wollen ja nicht versteinern!
01:09:00: Ich möchte vor allem mal sagen Steffi deine Gabe in deinen Büchern das was die Psychologie ausmacht zu formulieren so dass man's versteht und auf sich übertragen kann Das finde ich so genial und das ist das Besondere an deinen Büchern, dass du so schreiben kannst.
01:09:19: Ich könnte es nicht!
01:09:20: Und es ist für uns wunderbar, das mitnehmen zu können ja in die Familien an die Menschen auch mit ranzutragen weil es ist ja wichtig jeder will sich selber ein Stück verstehen weil wir sprechen ja über Resilienz ne?
01:09:33: Ist ja auch ein großes Thema von dir und ist für die Familien von der großen Bedeutung.
01:09:38: oder auch wie ziehe ich die Geschwisterkinder groß?
01:09:41: Ich weiß nicht, wo hast du diese Gabel eigentlich hergenommen?
01:09:45: Ich hab Psychologie studiert.
01:09:47: Mir ist es nicht gelungen.
01:09:49: Stimmt ja!
01:09:50: Danke für dieses riesige Kompliment.
01:09:54: Ich glaube ich habe die Gabel, dass sich immer während dem Schreiben gleichzeitig auch die Leserin bin und einfach gut in Strukturen denken kann.
01:10:03: Deswegen sind meine Bücher hier auch nicht nur... Da leg ich schon Wert drauf, so viel Eitelkeit muss sein.
01:10:09: Es ist ja nicht so, Zepte so erkläre, dass es jeder Dove versteht sondern das ich auch viele innovative Konzepte mache.
01:10:16: Also die so noch gar nicht vorhanden waren.
01:10:18: also mein Modell für den inneren Kind das habe ich ja selber entwickelt und ist wirklich ein neues Modell und ich lieb das einfach mich verständlich auszudrücken.
01:10:28: Ich hab immer den Anspruch, dass keiner einen Satz zweimal lesen muss.
01:10:33: Das ist mal meine
01:10:34: Ansprache anzuschreiben.
01:10:35: Das erlebst du sonst?
01:10:36: Nicht!
01:10:37: Als Leser, ne?
01:10:38: Und ich finde
01:10:39: das bei Steffi jetzt auch mal aus dem Lehrkästchen der Freundinnen gesprochen.
01:10:44: Ich find es absurd wie du auch Dinge im normalen Gespräch wenn wir uns unterhalten für mich so ordnen kannst dass sich am Schluss wieder weiß was ich eigentlich wollte.
01:10:53: Ist das so?
01:10:54: Ja ganz oft!
01:10:57: Selbst wenn du zwei Beinen getrunken hast kriegst du das hin um mir da noch irgendwie Struktur auch Gedankenstruktur zu geben.
01:11:06: Ich schaff das immer nur ein Stückchen und dann verfranz ich mich oder überhole mich rechts oder links.
01:11:12: Und du kriegst es dann hin, dass sich geordnet ist?
01:11:14: Geh mal geordnete raus!
01:11:17: Ja, Struktur habe ich wirklich gefressen.
01:11:19: was gehört?
01:11:20: natürlich insofern auf Kosten der Kreativität als dass ich mir jetzt nicht zutrauen würde obwohl ich das so gerne können würde weil ich auch eine wahnsinnig leidenschaftliche Leserin bin einen Roman zu schreiben weil ich glaube Romanautoren haben sonst geletzt.
01:11:34: Ich sage mal so, ich meine es ist ein bisschen bildlich und mit Fantasie dann machen die was ganz Großes daraus.
01:11:42: Und
01:11:43: ich mache genau den Gegenteil in Prozess.
01:11:45: Ich sehe unheimlich viel psychologische Information und versuche genau den umgekehrten Weg diese Vielzahl an Informationen zu reduzieren auf das wirklich Wesentliche.
01:11:58: Das ist genau der umgekehrte Prozess Und deswegen, glaube ich, könnte ich eben leider keine Romanin schreiben.
01:12:04: Beziehungsweise werden die dann sehr
01:12:05: kurz...
01:12:07: Ich bin froh, dass du das so machst
01:12:09: und so kannst!
01:12:11: Und auch die Minister, die du alle erfunden hast, zähl mal ein paar auf.
01:12:15: Das
01:12:15: ist eine super Idee und wir haben das im Team schon mehrfach immer wieder gemacht mit unseren Mitarbeitenden.
01:12:22: Und es ist so auf den Punkt.
01:12:24: Ja, das ist wirklich ein tolles Konzept.
01:12:27: So bin ich eben Bruch, da geht's ja um Persönlichkeits.
01:12:30: Typen, aber das den Ruhmen darf ich jetzt nicht einheimsen.
01:12:33: Weil was sich da gemacht habe ist ein unglaublich gutes Konzept, was aber in Deutschland nicht bekannt war für Deutsch sozusagen zu übersetzen auch da hab' ich natürlich ein paar neue Sachen hinzugefügt und so.
01:12:45: Aber im Original kommt das Konzept nicht von mir, aber es ist wirklich cool Und sehr gut umsetzbar wie du recht hast.
01:12:53: vor allen Dingen für Teams ist das genial Aber auch für liebes Paar und so.
01:12:57: Ja,
01:12:57: weil
01:12:58: es auch mit einem Schmunzeln und einem Augenzwinkern ist ... Jeder ist eben so!
01:13:03: Und darf es sein?
01:13:04: Und die Titel allein, die du vergeben hast machen das Ganze so humorvoll dass es einem leichtfält sich zu akzeptieren und auch den anderen wo man sonst nur schimpfen würde nimmt man dann eben so.
01:13:17: und
01:13:17: jetzt setze ich nämlich noch einen drauf.
01:13:19: in diesem Kontext war ich nämlich auch mal als Patientin sozusagen bei dir im Podcast.
01:13:28: So bin ich eben!
01:13:29: Ja so heißt der Podcast, so heißt auch das Gleichnahmegebuch und bei dem Buch geht es ja um die verschiedenen Persönlichkeiten.
01:13:34: Wir haben sechzehn verschiedene Persönlichkeitstypen in jeder Mensch zum Typ zuzuordnen und dass ist auch kein Schubladendenken, das ist ein wahnsinnig gutes psychologisches Konzept.
01:13:43: Muss ich jetzt hier aber nicht hineintauchen?
01:13:45: Aber du warst bei mir im Podcast
01:13:48: als hysterionische Persönlichkeit.
01:13:51: Da hat Steffi gesagt, sag mal ... Du hast doch da auch irgendwas am ... Wo ordnest du dich ein?
01:13:57: Ich hab jetzt überlegt, du bist eine Hysterionikerin!
01:14:00: Okay,
01:14:00: das war eher klinisch, weil der ist Konzert mit den Persönlichkeitstypen.
01:14:05: Das misst ja nur im gesunden Bereich und da wär's du... Elisabeth liebt ja meine ... Namen, die ich den verschiedenen Ministern immer gebe.
01:14:14: Dann wirst du eine Ideenministerin?
01:14:16: Ich bin zum Beispiel mit Beziehungsministerinnen.
01:14:18: Es gibt Sozialminister, es gibt Präzisionsminister, Zukunftsminister und so weiter und so fort.
01:14:26: Elisabeth was bist du denn?
01:14:27: –
01:14:27: Ich habe's vergessen!
01:14:28: Ich hab' den Test
01:14:29: gemacht
01:14:30: und alle haben gesagt passt aber ich hätte mich aufschreiben müssen….
01:14:35: ich weiß das nicht mehr.
01:14:36: Das ist zwei Jahre her.
01:14:38: Wir müssen es unbedingt wiederholen und vor allem muss ich's mit dem aktuellen Familienbegleiterkurs mal machen, gell?
01:14:43: Kannst du ja... das muss ich sagen, das kann man auch bei mir auf der Homepage machen.
01:14:48: Der steht ja kostenlos online, auch der Tag.
01:14:51: Zu welchem Minister kann man sich
01:14:52: nur empfehlen?
01:14:53: oder der Persönlichkeits-Test?
01:14:55: Der Persönlichkeit-Tester kriegt ja dein Ergebnis!
01:14:57: Ah okay jetzt müssen wir irgendwie herauskommen aus dieser Folge.
01:15:01: Liebe Elisabeth Schuh, danke dass du so spontan Zeit hattest mit mir ins Gespräch zu gehen heute.
01:15:07: Es sind noch einige Sachen offen geblieben.
01:15:09: unter anderem will ich noch reden mit deiner Kompagniöse die mitbegründern die Petra Moske mit der Du auch das Buch zusammengeschrieben hast.
01:15:17: ihr beiden seid ja Nestwärme EV und GGmbH Und es wäre ganz fantastisch auch nochmal ein bisschen was von Dir persönlich zu erfahren.
01:15:26: Petra.
01:15:26: dazu kam er heute Elisabet.
01:15:29: Wir
01:15:29: sind so sehr verbunden, fast eins.
01:15:33: Ich freue mich immer wenn die Namen ein bisschen verdreht werden.
01:15:38: Das bleibt jetzt auch so!
01:15:40: Echt viel zugehört.
01:15:43: Das strengt mich immer wahnsinnig an, musst du wissen?
01:15:45: Ja wenn man wirklich zuhört ist es auch anstrengend.
01:15:48: Ist anstregend aber das war so interessant.
01:15:50: noch mal vielen Dank Nestwärme Frau.
01:15:52: Ich
01:15:52: danke dir!
01:15:52: Es war wirklich schön Sie mir auch dich näher kennen zu lernen und schön dass wir bei dir sein dürfen gibt noch gleich einen ganz anderen Rahmen.
01:16:01: Danke wirklich für eure tolle Arbeit.
01:16:03: es ist wirklich fantastisch was ihr macht mit der Nestwärke Super.
01:16:08: Jetzt haben wir uns alle bedankt!
01:16:09: So, Steffi und jetzt gehen wir noch zu dir hoch... ...und trinken noch eine jute Tasse Kaffee wahr?
01:16:13: Genau bis dann!
01:16:15: Und ich darf dein Tier noch ein bisschen puscheln!
01:16:18: Ja mach das!
01:16:19: Also liebe Zuhörende bis zur nächsten Folge und tschüssi!
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