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Alle Episoden

Uli Simon (Kostümbildnerin)

Uli Simon (Kostümbildnerin)

69m 50s

Sie ist in Riol an der Mosel aufgewachsen. Heute kleidet sie Filmlegenden. Dazwischen liegen 65 Kinofilme, eine Nacht in Trier mit Patrick Swayze, ein Oma-Kittel für Marianne Faithfull — und ein Luxemburger Filmpreis, der beim Sturz zwei Meter durch die Luft flog. Das ist Uli Simon. Und das ist ihre Geschichte.

Johanna Dieterle (Tatto-Künstlerin, Sozialarbeiterin)

Johanna Dieterle (Tatto-Künstlerin, Sozialarbeiterin)

90m 20s

Mit zwölf hat sie sich selbst tätowiert. Mit 36 wurde sie Tätowiererin. Dazwischen: Augenoptik, Soziale Arbeit, Suchtberatung, Jugendhilfe – und eine Depression, von der sie jahrzehntelang nicht wusste, dass sie sie hat. Johanna Dieterle erzählt, warum der Umweg der einzig richtige Weg war.

Laura Schroeder (Regisseurin, Drehbuchautorin)

Laura Schroeder (Regisseurin, Drehbuchautorin)

68m 16s

Sie kam mit dem Bus. Ohne gültige Fahrkarte. Wurde raus gebeten. Kaufte schnell eine Tageskarte. Und kam trotzdem pünktlich an. Irgendwie passt das zu Laura Schroeder: Regisseurin aus Luxemburg, deren Film mit Isabelle Huppert auf der Berlinale lief und fast alle Kontinente bereist hat — und die trotzdem sagt, sie war damals einfach mutig und sehr naiv. Was passiert, wenn man aufhört zu rennen und anfängt, wirklich hinzuschauen — das erzählt diese Folge.

Elisabeth Schuh (Special Guest: Stefanie Stahl)

Elisabeth Schuh (Special Guest: Stefanie Stahl)

77m 1s

Sie wuchs auf einem Bauernhof in Nordhessen auf, holte Ferkel zur Welt und war die einzige Schwester unter fünf Brüdern. Dann wurde sie Krankenschwester, Psychologin — und gründete 1999 mitten in Trier einen Verein, der heute über 120 Menschen beschäftigt, ein Kinderhospiz baut und Gesetze erkämpft. Elisabeth Schuh erzählt, was entsteht, wenn Mitgefühl und Professionalität nicht Gegensätze sind — sondern Motor.

Jürgen Knoll (Kostümbildner, Unternehmer, Erfinder)

Jürgen Knoll (Kostümbildner, Unternehmer, Erfinder)

107m 25s

Er wollte eigentlich nur Modedesigner werden. Dann wurde er Kostümbildner. Dann erfand er Dreck. Professionellen Filmdreck. Und heute liefert er Patinierprodukte an Dune 3, Harry Potter und Marvel – angefangen hat alles in einer winzigen Berliner Küche mit Kochtöpfen, Nescafé-Schweißflecken und einem Geschäftsführer, der vor Lachen nicht mehr aufhören konnte. Das ist Jürgen Knoll aus Birkenfeld – und das ist seine Geschichte.

Dazwischen mit Stefanie Schmeink

Dazwischen mit Stefanie Schmeink

67m 34s

Ich sage es einfach mal so: Trier kriegt ein Kunstfestival. Ein richtiges. Fünf Wochen. Zwölf Orte. 53 Künstlerinnen und Künstler. Im Amphitheater, in den Kaiserthermen, im Dom. Und das zum allerersten Mal überhaupt.
Stefanie Schmeink – Malerin, Kunsttherapeutin, Kuratorin und Frau mit einem ehemaligen Swimmingpool als Atelier – erklärt mir, was die Rheinland-Pfalz-Triennale 2026 ist, warum Kunst und Demokratie untrennbar zusammenhängen und warum Trier dafür eigentlich schon immer die perfekte Kulisse war. Alle Wege führten früher nach Trier. Jetzt wieder.

Dazwischen mit Guildo Horn

Dazwischen mit Guildo Horn

94m 11s

Ich kenne ihn seit den 80ern. Ich war mal verliebt in ihn. Und ich dachte, ich weiß, wer er ist. Falsch. Guildo Horn – ja, der mit dem Schlager, ja, der mit dem Grand Prix – ist einer der klügsten, ehrlichsten und tiefgründigsten Menschen, die je in diesem Podcast saßen. Wir reden über Fame, über Würde, über Inklusion, über die Mosel und darüber, warum die normalsten Menschen bei seinen Inklusionsprojekten immer die Behinderten sind. Frohe Ostern.

Dazwischen mit AnniKa von Trier - Teil 2

Dazwischen mit AnniKa von Trier - Teil 2

35m 42s

Und es wird noch besser. AnniKa von Trier stand in einer Garderobe in Brooklyn. Auf dem Sofa: Lou Reed und John Zorn. Sie selbst: sprachlos. Komplett. "Too many stars for one square meter." Ich liebe diese Frau. In Teil 2 reden wir über Hanna Höch, Sphinxen, die ihr Rätsel noch nicht verrät, und darüber, warum das Kleine vielleicht das Größte ist. Und natürlich über Laurie Anderson. Weil Laurie Anderson immer vorkommt. Das ist Gesetz.

Dazwischen mit AnniKa von Trier - Teil 1

Dazwischen mit AnniKa von Trier - Teil 1

75m 11s

Sie hat sich selbst geadelt. Literally. AnniKa von Trier – weil die Trierer halt sagen, sie sind von Trier. Und wer bin ich, das zu hinterfragen? In dieser Folge sitze ich einer Frau gegenüber, die mit 16 angefangen hat, einen Teller aus Haaren auf dem Kopf zu tragen, mit 22 an der Volksbühne Berlin landete, auf der Straße ein Akkordeon fand – und einfach beschloss, Akkordeonspielerin zu werden. Ich liebe sie.

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