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Klaus Gasteiger und Dr. David Maier (Künstlerische Leiter und Führungsduo "Mosel Musikfestival")

Shownotes

Aber natürlich bin ich mit einem Vorurteil in dieses Gespräch gegangen. Mosel Musikfestival – das klang für mich nach reservierten ersten Reihen, Schwarzröcken und so einem leisen Druck, den richtigen Wein zu kennen. Und dann sitzen mir zwei Typen gegenüber, die ich noch nie gesehen hab, und fünf Minuten später red ich mit ihnen über Berliner Illegalgastronomie, Free Jazz und Akkordtheorie. Ich habe mich geirrt. Und das ist das Schönste.

Klaus Gasteiger, Jahrgang 73, in der Schweiz geboren, aufgewachsen als Österreicher, 20 Jahre lang Kulturmanager beim Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen – dem Konzerthaus, dem Sponsoring, der gesamten Kulturförderung einer ganzen Metropolregion. Dr. David Maier, Jahrgang 82, kommt aus Worms, hat in Berlin-Friedrichshain gelebt, als die Simon-Dach-Straße noch keine Ballermann-Straße war, und hat in Worms Kulturarbeit gemacht, bevor er Klaus vor 15 Jahren kennen gelernt hat – über den Jazzverband Rheinland-Pfalz, über gemeinsame Projekte, über das geteilte Gefühl, dass Musik Grenzen einreißt.

Seit November 2025 leiten die beiden gemeinsam als Doppelspitze die Intendanz des Mosel Musikfestivals. Was sie vorhaben:

– Keine Revolution, sondern Evolution – ein Akkord, der früher schräg klang und irgendwann zum schönsten Sound wurde

– Konzerte von 23. Juli bis 3. Oktober, fast 50 Veranstaltungen, von Kloster Machern bis zum Dom zu Trier, entlang 150 Kilometer Mosel

– Orte, die schon für sich allein einen Ausflug wert sind: Klosterruine Stuben, Schloss Föhren, Weingut Maximin Grünhaus, das Kurfürstliche Palais in Trier

– Eintrittspreise, die wirklich für alle gedacht sind – von „du bestimmst selbst" bis Familienkonzert kostenlos

– Das Festival-Atelier: Das Publikum kuratiert das nächste Programm – in Workshops, runden Tischen, langen Tafeln, ab September, grenzüberschreitend auch mit Luxemburg

– Künstler*innen wie Kat Frankie und ihr Chor Bodies (acht Stimmen, A Cappella, Innenhof Kurfürstliches Palais) und der 19-jährige Cellist Arne Zeller aus der Region, der auf Spitzenwinzer Markus Molitor trifft

Wer das Mosel Musikfestival noch nicht kennt, findet es hier:

🌐 Website: https://www.moselmusikfestival.de

📸 Instagram: https://www.instagram.com/moselmusikfestival

Diese Episode wurde gefördert von der Stadt Trier

Transkript anzeigen

00:00:06: Weil wir mit dem Festival Konzerte veranstalten, bei denen sich Menschen treffen zusammenkommen und dieses gemeinschaftliche Erlebnis mal jenseits von dem Kopfhörer den ich autistisch in der Straßenbahn höre einfach gemeinsam Musik zu

00:00:24: hören.

00:00:29: Ich glaube ein Festival das öffentlich gefördert ist darf nicht nur dass alles tun sondern muss es auch tun Also einfach für verschiedene Menschen Zugängnis sein.

00:00:40: Egal welche Herkunft, egal welchen Alters.

00:00:50: Woran würdet ihr erkennen dass eure Zeit bei Moselmusikfestival ein Erfolg

00:00:57: war?

00:00:58: Ich würde es daran erkennen wenn der Moselana irgendwo Urlaub macht und gefragt wird wo kommst du her?

00:01:05: und er sagt ich komme daher wo das Mosel Musikfestival

00:01:09: ist.

00:01:19: Hallo und herzlich willkommen draußen an den Endgeräten.

00:01:22: Willkommen im Dazwischen.

00:01:24: heute sitzen wir zwei Herren gegenüber, die ich noch überhaupt gar nicht kenne.

00:01:28: Ich weiß nur einer davon hat ein Doktortitel der anderes in der Schweiz geboren ist aber eigentlich österreicher.

00:01:35: Und ja die Herren sind die neuen Chefs.

00:01:39: das könnt ihr natürlich nachher alles korrigieren Die neuen Chef des seit bestehenden Mosel Musikfestival.

00:01:50: Eure Namen habe ich aber hier irgendwo ausgedruckt, Moment!

00:01:53: Es ist Klaus Gasteiger, hallo Klaus.

00:01:56: Hallo.

00:01:57: Das ist der mit dem schweizösterreichischen Hintergrund.

00:02:01: und hallo Doktor David Meyer.

00:02:07: Ja schönen guten Tag.

00:02:08: Sehr schön dass ihr Zeit hatte.

00:02:10: toll war ja nicht so einfach.

00:02:12: wo kommt jetzt her?

00:02:15: Wir kommen gerade aus unserem Büro in Bernkrastel Kurs und sind hierhergealt nach Trier, um deine Einladung zu folgen.

00:02:25: So ist recht!

00:02:26: Das haben wir gerne gemacht.

00:02:28: Danke dafür.

00:02:29: Sehr schön dass ihr da seid.

00:02:32: Ich fange einfach mal bei dir an.

00:02:33: du hast ein Doktortitel.

00:02:34: das interessiert mich immer.

00:02:35: ich bin so im Fame der anderen sonne ich mich gern.

00:02:38: Da

00:02:38: gibt es nicht viel zu sonnen.

00:02:40: aber frag ruhig

00:02:41: Ja was für einen Doktor hast Du denn?

00:02:43: Bist Du

00:02:43: denn?!

00:02:44: Ja, das sind so.

00:02:45: Kulturwissenschaften.

00:02:46: Schrägstrich-Kulturpolitik.

00:02:49: Ah!

00:02:50: Schwerpunkt war die auswertige Kulturpolitik.

00:02:54: Die Auswertige?

00:02:56: Was ist denn auswertig Kulturpolitik?

00:02:59: Naja um es vielleicht in einem Satz oder ein paar wenigen Sätzen zusammenzufassen du kennst vielleicht das Goethe-Institut und noch ein paar andere Mittlerorganisation Und es gibt eine Kulturpolitik, eine Policy.

00:03:12: Das sozusagen deutsche Kultur was immer auch das Sein-Mark im Ausland präsentiert wird und seien das Konzerte, Lesungen usw.

00:03:24: und so fort.

00:03:26: Mich hat interessiert warum das überhaupt gemacht wird welche Effekte das hat wie das sozusagen auch einen Zusammenhang mit der Bundespolitik steht und den Zielen in der Bundespolitik usw.. Ja, es mich hat's interessiert.

00:03:42: Ich fand's spannend für einige Jahre ganz spannend aber dann war ich auch froh, dass ihr mir nicht mehr damit beschäftigen musst.

00:03:48: Okay ist aber ein Brand heißt das Eisen finde ich weil es hat mit Demokratie sehr viel zu tun und klingt interessant werde ich nochmal recherchieren wer du bist.

00:03:57: ja da reden wir gerne noch mal mit Detail.

00:04:00: Dann haben wir hier den Klaus Gastteiger Und bei dir gibt es einen Hintergrund von der Musikkassette.

00:04:09: Also nein, B-A-S-F Da hast du irgendwas mit zu tun und hast was Kulturmäßiges gemacht?

00:04:16: Was genau?

00:04:18: Ich habe da zwanzig Jahre lang für dieses Unternehmen gearbeitet in Ludwigshafen am Rhein ein DAX notiertes Unternehmen also ein großer Laden bekannt durch die Kassetten.

00:04:31: wer sie noch kennt kennt auch den Bansalat.

00:04:37: Ist ein Chemieunternehmen und wie große Unternehmen das häufig tun, haben die eine Einheit einer Abteilung, die sich um gesellschaftliches und soziales Engagement kümmern, unterstützen Sportbildung, Soziales und eben auch die Kultur.

00:04:57: Und das seit über hundert Jahren mit einem eigenen Konzerthaus einen großen Saal.

00:05:04: Wir wollen in Luticshafen das PSF-Feierabendhaus und da finden jährlich an die Sechzig Konzerte statt, die programmiert werden wollen und das Unternehmen ist auch als Sponsor unterwegs, also unterstützt vor Ort in Lüticshafemann am Heidelberg Festivals, Museen, Theater

00:05:24: etc.,

00:05:25: und da habe ich zwanzig Jahre lang in dieser Einheit gearbeitet, die sozusagen gesellschaftliches Engagement für die BRSF umgesetzt

00:05:35: hat.

00:05:35: Was es alles gibt!

00:05:37: Sehr schön, aber irgendwie macht mich das ja immer ganz happy wenn ich weiß an so bösen großen Unternehmen hängt auch immer sowas dran.

00:05:46: Das wird immer vergessen ne?

00:05:47: Die sind ja schon auch in anderen Bereichen unterwegs.

00:05:52: Ja, es sind auf jeden Fall große Unternehmen.

00:05:54: Wie böse sie sind wäre wahrscheinlich auch noch mal ein eigener Podcast wert.

00:05:59: Richtig das ist jetzt auch.

00:06:00: ich bin einfach populistisch und von nichts.

00:06:04: Nein Jetzt habe ich euch beiden aber angefragt weil ich nenne mich ja Das Före-Ton des moselfränkischen Bereichs für Podcast Und Mosel Musik Festival Klang für mich erstmal so ein bisschen nach E-Musik Und Stock im Arsch.

00:06:23: Jetzt war ich bei eurer Veranstaltung, ich war wirklich ... Ich kannte nichts, ich kenne nichts davon!

00:06:28: Jetzt ja?

00:06:29: Weil ich bei eure Vorstellung Runde war im Kino und da hab mich gestaunt was für tolle Leute da irgendwie im Programm sind.

00:06:40: Seid ihr damit bestimmt wer da auftritt oder habt ihr das geerbt?

00:06:44: und es läuft seit.

00:06:50: Wir sind als Geschäftsführende Intendanz auch für die Programmgestaltung des Festivals verantwortlich.

00:06:57: Nun ist es so, dass wir diese Position gemeinsam seit ersten November des letzten Jahres begleiten.

00:07:04: Also wir sind eigentlich nur Vizen Frischlinge und immer noch ja ich will sagen ein bisschen im Landeanflug hier in der Mosel also immer noch am Kennen lernen und lernen von den Menschen und werden jetzt auch den Sommer über für uns erst mal lernen müssen, ob dieses Programm was wir da letztes Jahr gestaltet haben.

00:07:26: Ob das auch so funktioniert?

00:07:28: Und ob es angenommen wird?

00:07:30: Aktuell würde ich sagen, wir haben jetzt Juni, im Jahr ist es in dem Jahr-Zwischen, dass wir absolut zufrieden sind.

00:07:40: So wie wir die Ticketverkäufe angeht

00:07:43: etc.,

00:07:44: aber auch weiterüber hinaus wie wir hier angekommen sind, wie wir empfangen wurden.

00:07:50: Es fühlt sich eigentlich alles recht gut an und recht organisch auf eine gewisse Art und Weise.

00:07:58: Aber klar, das Festival hast du ja zurecht jetzt schon zweimal gesagt ist jetzt über vierzig Jahre alt wurde.

00:08:07: ich bin mir nicht ganz sicher ob das Zahlen weg stimmt.

00:08:10: Ich meine so knapp zweiunddreißig Jahre vom Gründungsintendenten geleitet dann acht Jahre von dessen Nachfolger und nun sind wir in der Verantwortung.

00:08:21: Vier Jahrzehnte sind eine lange Zeit, dafür ändert sich viel.

00:08:24: Das Festival hat begonnen als relativ klassisches man nennt das Destinationsfestival.

00:08:31: es ist so ein Zeit entstanden in der die viele andere große Festivals entstanden sind wie das Rheingau Musikfestival, Schleswig-Holstein Musikfestiva etc.

00:08:42: und war auch zu seinerzeit eigentlich wirklich ein Klassikfestival.

00:08:50: Die gerade von mir genannten Festivals und wie viele andere Festivals geöffnet ist viel, viel breiter geworden was die musikalische Ausrichtung angeht.

00:09:00: Das haben wir nicht jetzt erfunden in den letzten halben Jahr sondern das hat aber auch so ein organischer Prozess der wahrscheinlich schon über die letzten zehn, fünfzehn Jahre begonnen hat dass man dann auch Jazzkonzerte veranstaltet hat Popkulturelle Aspekte.

00:09:15: Und ich denke es ist so ein Weg denn weiterführen, wir beide sind popkulturell sozialisiert.

00:09:25: Popkulturel sozialisiert?

00:09:26: Was seid ihr für Jahrgänge?

00:09:28: Ich bin zweiundachtziger.

00:09:30: Ich bin dreiundseipziger.

00:09:32: Gott, ihr seid ja Kinder!

00:09:35: Und wir sind beide so.

00:09:36: aus dem Pop-Jazz-Bereich kommt gar keine originalen Klassiker und von daher ist es klar dass wir dann natürlich jetzt auch eine andere Note reinbringen oder ne neue Note ohne dieses Erbe dieses Festivals jetzt irgendwie komplett umzudrehen, sondern einfach so weiterzuentwickeln.

00:09:55: Wir haben da so ein Gedicht, das wir immer aufsagen in den letzten Monaten.

00:09:59: Wir wollen ja keine Revolution ausrufen mit dem Festival, sondern eine Evolution und wollen das Ding weiter tragen mit unserer Note, mit unseren Ideen.

00:10:08: Ja toll!

00:10:09: Und wie seid ihr beiden zusammen?

00:10:12: Jetzt als Doppelspitze sozusagen, wie ist das?

00:10:15: Habt ihr kennt ihr euch von früher und habt gesagt hey das kann ich mir vorstellen.

00:10:19: Wie war es?

00:10:21: Der David und ich wir arbeiten seit ja gut fünfzehn Jahren schon zusammen Und dass in verschiedenen Konstellationen David in Worms tätig als Kulturkoordinator

00:10:36: Ich

00:10:37: in Ludwigshafen am Rhein für die BSF bereits erwähnt sind zwei Orte, die sind

00:10:43: wie

00:10:44: fünfzehn Kilometer auseinander, zwanzig vielleicht.

00:10:47: Da hatten wir zusammen zu tun eher als Vertreter der Stadt mit Kultur zu tun ich als Vertretar eines Unternehmens das Kultur fördert.

00:10:57: da sind wir uns begegnet und haben auch in Gremien schon zusammen gearbeitet

00:11:01: um

00:11:02: gemeinsam Projekte in der Region damals Metropole Region Rheinecker umzusetzen.

00:11:09: Wir sind beide engagiert im Jazzverband Rheinland-Pfalz und arbeiten da eigentlich zusammen.

00:11:17: Das heißt, wir haben die Vakanz und die Position, die ausgeschrieben war für das Moselmusikfestival hier die Intendanz wahrgenommen und konnten uns sehr gut vorstellen dass wir das als Duo starten und haben den Hut in den Ring geworfen.

00:11:35: Wer kam jetzt auf die Idee?

00:11:37: Ja, das müssen wir noch erinnern.

00:11:40: Aber

00:11:41: stehe ich mir wirklich bei Schwierig vor in so eine Struktur die schon lange besteht reinzugehen?

00:11:48: Das ist ja schon ein Wagnis oder ist es auch eine Sicherheit?

00:11:52: Ach, es ist beides gleichzeitig!

00:11:55: Es ist natürlich eine Sicherheit weil eine gewachsene Struktur da ist, weil es gibt einen, kann man schon auch sagen, gelerntes Publikum und ein treues Publikums einen treuen Freundeskreis, der auch als Verein organisiert ist.

00:12:12: Und das ist natürlich erstmal eine Struktur wo man sagt ja... Das Ding läuft seit vierzig Jahren und es etabliert hat auch seine Reputation intern wie extern hier in der Region.

00:12:26: Und ja natürlich ist es auch ein Stück weit ein Risiko, ein Wakenis in eine bestehende Struktur reinzukommen und zusammen weißt du was?

00:12:35: Evolutionär wollen wir was verändern.

00:12:37: Man

00:12:37: kann ja schnell anecken, auch wenn man das gar nicht will!

00:12:41: Aber so geht es mir halt auch um meinen Schweigen mal kurz zu brechen.

00:12:47: Nein nein ich schneide mich dann raus wenn's zu lang wird aber... Ich mache oft die Erfahrung dass wenn in so Strukturen reingehen, die schon bestehen.

00:12:56: Und wir haben das immer so gemacht!

00:12:59: Es ist ja ganz einfach und dann kommst du und du stellst die Frage gar nicht.

00:13:03: Du kommst mit dem was du hast und wirst es wie du gesagt hast, wirstest du in den Ringen?

00:13:08: Und dann... Was will die

00:13:09: denn?!

00:13:11: dass es erst mal Angst macht, weil die Leute denken sie müssen jetzt eine Veränderung mitmachen.

00:13:16: Oder sie müssen von irgendwas loslassen was Sie aufgebaut haben oder wie auch immer oder was nicht bewahrend.

00:13:23: also ich find's ja immer schwierig.

00:13:26: Ja ist schon ein Thema das uns beschäftigt.

00:13:29: Also wir haben einen Team Das natürlich diesen Wechsel in der Geschäftsführung auch miterlebt hat und Diese Transformation oder auch dieses Change Management, was da sozusagen implementiert werden muss ist natürlich für alle eine Herausforderung.

00:13:48: Nicht nur für uns die Ankommenen sondern auch ein Team das empfängt oder auch die Zuschauerinnen und Zuschauer klar.

00:13:56: Das sind Fragen den begegnen wir oder die stellen wir uns jeden Tag wie wir damit umgehen.

00:14:04: man würde jetzt wahrscheinlich heutzutage das als klassische Frage von Leadership bezeichnen, wie man da sozusagen auch im Management damit umgeht.

00:14:18: Ja ist aber glaube ich auch völlig normal.

00:14:21: Also es ist nichts... diese Sorge vor Veränderung die haben wir alle und ich glaube am Ende es ist nur eine Frage wie du ihn begegnest und wie du damit umgehst.

00:14:34: Von daher sind wir dadurch glaube ich ganz optimistisch, dass uns das gelingt.

00:14:40: Ich gucke da so ein bisschen musikalisch auch drauf und sage vor vielen Jahrhunderten war der Durakord das absolute Ende eines Stückes klar da hört es auf und fertig wenn du da die große Septime dazu gespielt hast das war ein total schräger Ton und irgendwann im Laufe dieser Zeit was dann maximal Vorhalt für den Grundton heute Pop Jazz ist dann dieser Major Seventh Chord, also wo dieser große Septim dabei ist.

00:15:11: Einer der konzernandesten Sounds.

00:15:13: das heißt diese Veränderung auch in der Hörgewohnheit findet irgendwie statt.

00:15:17: da muss es einfach nur lange genug präsentieren und dann auch selbst als Hörer erfahren hey das ist jetzt auch geil!

00:15:28: Und ich glaube so muss man irgendwie mit den Veränderungen loslegen.

00:15:34: Das wird schon.

00:15:35: Wird aber hoffentlich keine hundert oder jahre bei uns dauern.

00:15:40: Aber ich muss gerade an was denken, wir hatten in Berlin so eine Kneipe mit einem Hintergrundräumchen.

00:15:45: im Hintergrundräumchen Fratten kleine Konzerte statt und Donnerstag war immer Free Jazz!

00:15:51: Und mein Ex-Freund Peter, der ja auch dachte er ist Free Jazzer.

00:15:56: Da kamen irgendwelche Sack-Sofongrößen aus New York ohne Kohle, ohne alles.

00:16:01: Und dann kamen zwei Zuhörende und drei Gebläse die Krach gemacht haben.

00:16:07: Das war unerträglich!

00:16:08: Ich habe wirklich das nicht ausgehalten aber ich war Donnerstag immer da und irgendwann hab' ich gemerkt wie mir diese Free Geschichte gar nicht mehr so fre... also wie man sich dran gewöhnt oder wie man so drauf einsteigt oder wie man quasi so ein bisschen sensibel wird für das Dazwischen.

00:16:27: Und das ist ja das, was ich bei euer Musikfestival, Musikmose-Musikfestival auch sehe.

00:16:34: nachdem ich in der Präsentation war und jetzt weiß welche Musik an welchen Orten, in welchen Konstellationen stattfindet weiss ich für mich da will ich dass das und das will ich sehen weil das wieder sowas is wo man sich drauf einlassen darf Weil vieles ja fertiges Produkt ist und ich mich immer beschwere.

00:16:56: Ich bin selber konsumistisch unterwegs, auch was Kultur angeht weil es geht schnell Es ist leicht konsumierbar Man kann das nebenbei hören aber sobald ich irgendwo bin wo mir live Musik in irgendeiner Form die nicht jeden tag höre Wo ich mich darauf einlassen muss dass ist das totale erlebnis immer Und davon habt ihr einiges, um jetzt mal Werbung aus dem dazwischen auch zu machen für das Musikmose-Musikfestival.

00:17:26: Ja schön dass du das erkannt hast und dass du es so siehst.

00:17:29: ja was mich natürlich total interessieren würde ist Du als Föhn-Genistin warum dir das Mose-Music Festival gar nicht geläufig?

00:17:38: War bis dato.

00:17:40: Weil ich einfach dreißig Jahre in Berlin gelebt hab, und da hatte ich jetzt mit Trier- und Moselmusikfestival nichts am Start!

00:17:47: Ich bin jetzt irgendwie vier Jahre wieder da... Und guck mir alles Mögliche an was mir so unterkommt.

00:17:53: Ich hänge auch viel in Luxemburg rum und habe mit Luxembourg filmen gerne Kontakt und sowas alles.

00:17:59: Und Mosel Musikfestival war jetzt wir haben ja auch eine ganze Weile angefragt ist ja schon ein bisschen her dass ich jetzt mal mich genauer informiert habe, was läuft denn da eigentlich?

00:18:12: Das ist jetzt wirklich dieses Jahr zum ersten Mal so.

00:18:15: woran das genau liegt weiß ich nicht.

00:18:16: Da waren andere Sachen dazwischen einfach und weil es jetzt so junge Leute machen vielleicht... Da sind ja jetzt so zwei Yellow-Typen die an der Spitze des Muses.

00:18:32: Ich muss ehrlich sagen, ich habe Vorurteile.

00:18:33: Ich bin schwarz-weiß-sozialisiert, nenne ich das auch?

00:18:37: Ich komme aus den Sechtern und da wurde man schwarz-, weiß-soziellisiert.

00:18:42: Es gab Gut und Böse.

00:18:44: Und lange oder kurze Haare und dazwischen gab es nichts so!

00:18:49: Und für mich war klassisch das Mosel Musik Festival so eine Veranstaltung, wo die ersten drei Reihen immer reserviert sind und dann kommen alle Schwarzröcke, setzen sich hin.

00:19:01: Dann darf das Volk kommen!

00:19:04: So habe ich es auch in Trier schon ein paar Mal erlebt und habe das aber auch immer an die Leute herangetragen.

00:19:08: Ich habe gesagt warum sitzen denn hier immer die ganzen Pinguine in den ersten drei rein?

00:19:13: Woran liegt

00:19:13: das?!

00:19:14: Weil es ist doch ein interessantes Thema, da müssen noch andere kommen.

00:19:19: Und ja ... keine Ahnung dran.

00:19:20: das lag und ich mag unseren Kulturdezernenten sehr mittlerweile.

00:19:25: Lieber Markus Nöhl danke dass du da bist weil er sehr also einerseits konservativ ist andererseits aber sehr offen ist tatsächlich und seine Kulturlandschaft gut kennt auch die der Zwischensachen.

00:19:41: was war nochmal die Frage?

00:19:45: Du hast erwähnt, warum die ersten drei Reihen dann reserviert sind.

00:19:49: Ganz genau!

00:19:50: Also wie so ein bisschen Ich-Netzmal für den Chef der Sparkasse... für Fan-Volkse, Freunde und was ja okay ist.

00:20:00: Es soll ja auch das geben.

00:20:02: von mir aus nur finde ich es schade weil es ist einfach.

00:20:07: also ich finde es kann es hat ein verbindendes Element und dass gibt's halt so wenig und das finde ich halt so wichtig an der Art und Weise wie ihr euer Festival macht.

00:20:19: Das hat ja totales Verbindungspotenzial zwischen den Pinguinen Den langharigen Studentinnen.

00:20:29: und raus aus den Blasen, rein zum Chillisten hier.

00:20:36: Und da mal zusammen sich ... Da passiert auch Austausch!

00:20:40: Durch die Tür gehe ich total gerne mit.

00:20:43: Das ist so wie du es beschreibst.

00:20:49: Und meins zu erkennen, so will ich gerne das Festival ... gesehen haben, dann das ist für alle was drin und da gibt es auch in der Zwischen um dir da zu folgen.

00:21:09: Ich sage mal du kannst ein relativ exklusives Konzert besuchen mit sehr eingeschränktem Kapazität oder auch noch etwas Gutes essen und trinken kannst.

00:21:19: Das ist nicht billig.

00:21:21: Wir bieten aber auch Konzerte an, da kannst du selbst den Preis festlegen und kannst auch für fünf Euro kommen.

00:21:27: Wir bieten kostenlose Familienkonzerte hier in Trier-West genauso wie wir bei dem ein oder anderen Spitzenwinzer zu Gast sind.

00:21:37: Ich glaube ein Festival das öffentlich gefördert ist darf nicht nur das alles tun sondern es muss es auch tun einfach für verschiedene Menschen zugänglich sein egal welcher Herkunft, egal welchen Alters.

00:21:52: und

00:21:53: ich

00:21:53: glaube wenn man da auch so ein bisschen reingrebt in das Thema dass das auch schon ein bisschen unseren Ansatz von Kulturarbeit widerspiegelt.

00:22:03: Und der sich jetzt bereits in diesem ersten Jahr, das wir dazu verantworten haben ganz gut erkennen lässt.

00:22:08: Ich bin eigentlich dankbar, dass du das auch so siehst.

00:22:11: Freut mich!

00:22:13: Ich bin also wie gesagt bei eurer Veranstaltung rausgegangen Ja, und dadurch dass ihr auch so kurze Sequenzen gezeigt habt mit Videos.

00:22:22: Ich hätte mir gewünscht, dass das Kino brechend voll ist.

00:22:25: Und ich bin davon ausgegangen... ...und war zu spät und hoffentlich kriege ich noch einen Platz und so.

00:22:33: Und finde es wirklich für viele verschiedene Gesellschaftsgruppen interessant.

00:22:40: Und eben zum Schnittmengebilden, was immer mein Thema ist.

00:22:45: Mit einem gewissen Anspruch an künstlicher Exzellenz?

00:22:48: Das würde ich schon noch ein bisschen als Prämisse drunter bauen.

00:22:52: Ja,

00:22:52: aber gerade weil es ja eher so ein bisschen, sag' ich mal das klassische Niveau oder ein bisschen gehobenes Musikniveau... Ja,

00:23:01: das finde ich extrem wichtig!

00:23:04: Weil das ist sozusagen vielleicht dann auch der Unterschied zwischen einem Musikfest über einem Volksfest und einem Stadtfest.

00:23:12: Was wir da machen sind natürlich schon kuratierte Inhalte.

00:23:17: Wir möchten da, dass das Festival und das Programm für was steht.

00:23:23: Ich sage jetzt mal im BWA arbeiten wir auch mit diesem Claim die Regionen sehen, die Welt hören und das auch wirklich mit dem Ziel, dass wir in diesem Dreiklang unterwegs sind von künstlerischer Qualität, Exzellenz dieser wirklich einzigartigen Kulturlandschaft und dieser Natur, die wir hier vorfinden gepaart mit den historischen Monumenten und dem Wein usw.

00:23:47: All das, was diese Region so besonders macht, glaube ich dass es auch ein Anspruch ist, den wir uns selbst formulieren möchten unter dieses Programm und an das Festival.

00:23:59: Unterstreiche ich hundertprozentig und es geht ja schon einmal ein Stück weit darum mit dem was wir präsentierende Geschichte zu erzählen und schon auch zur Unterhaltung einzuladen, aber auch zur Auseinandersetzung.

00:24:15: Und das was du vorhin beschrieben hast, dass dich diese Konzerte oder dass dich ein kulturelles Ereignis dann gefangen nimmt wenn du dich hineingezogen fühlst und dir irgendwas zurückgibt mit dem du dich aber auch irgendwie emotional oder auch gedanklich auseinandersetzen darfst gibt ja keine Antworten, sondern stellt eigentlich Fragen.

00:24:46: Und wenn ich mit solchen Fragen dann auch nach Hause gehe und sage okay was ist eigentlich meine Antwort auf das, was ich da erlebt habe?

00:24:55: Dann glaube ich haben wir eine gute Geschichte auch erzählt mit dem Festival.

00:24:59: Das ist auch ein Stück weit sozusagen unser Ansatz eben diese Musiker die Künstler auszuwählen

00:25:08: um

00:25:09: eine Geschichte zu erzählen.

00:25:12: Ja, ich bin sehr gespannt.

00:25:14: Ich finde auch interessant für mich jetzt auch.

00:25:17: Ich kenne die Region und ich bin hier aufgewachsen.

00:25:19: aber wenn mir vorstellt, ich schaffe es zu fünf oder sechs Sachen, die ihr präsentiert in der Region, dass sich dann einfach das Umland kennenlerne weil ich kenne den Autobahnstrecke zwischen Riol und Trier und fahre die regelmäßig Und ich kenne inzwischen Saarburg, da war ich jetzt auch mal.

00:25:43: Ich kenne aus der Faschings-Historie der Achtzigerjahre so ein paar Dörfer an der Mosel und das hört aber maximal bei Bernkastl auf.

00:25:53: So ... Und ich war einmal in der Schweiz im Urlaub mit einer Freundin und da haben wir Römers Willen.

00:26:00: Da standen irgendwann die Herren auf und haben mir stimmig gesungen nach dem Grillen.

00:26:05: Die haben vorher am Krieg gestanden und haben dann hinterher mir stimmig gesungen.

00:26:10: Und haben dann ihre Umgebung, ihre Landschaft total abgefeiert.

00:26:17: Ich saß da nur so und dachte eigentlich haben wir ja auch eine ganz schöne Landschaft!

00:26:22: Und eigentlich, Mosel

00:26:24: usw.,

00:26:26: ist im Grunde auch ein Gegend wo andere Urlaub machen.

00:26:31: Das ist mir aber dabei.

00:26:33: Mitte vierzig oder so, da ist mir das noch mal ganz bewusst geworden.

00:26:37: Und jetzt bin ich hier und ich merke wie gern ich tatsächlich auch mal nach Berndkastel fahre mit der Mama.

00:26:45: Oder wenn ich ... Aber es ist irgendwo hin zu einem Konzert an irgendeinen Kaff, sag' ich mal wo ich sonst nicht hinfahre?

00:26:56: Habe ich jetzt gleich

00:26:56: gesagt

00:26:57: noch nie gemacht!

00:26:58: Ja, aber das Festival versteht sich als Einladung quasi... als Bürger dieser Region, innerhalb dieser Region ein Stück weit Urlaub zu machen oder die Region nochmal anders zu entdecken.

00:27:11: Und sozusagen ich sage jetzt mal von Hintertrieg mal zur Klosterruine Bremm Stuben zu fahren und zu sagen wow hier war ich noch nie aber eigentlich sind es nur vierzig Kilometer um dorthin zu kommen.

00:27:25: Es hat sich echt gelohnt und dann habe ich auch noch ein schönes Konzert erlebt.

00:27:29: Ja wie geil ist das denn?

00:27:30: Das ist absolut genial!

00:27:33: Also wie ich ja vorhin gesagt habe, wir selbst sind ja noch total die genauso diejenigen die diese Region kennenlernen müssen.

00:27:43: Noch einiges mehr als diejenigen, die hier bereits seit vielen Jahren leben oder gar geboren wurden und aufgewachsen sind.

00:27:50: also das sind für mich wirklich die schönsten Termine wenn wir irgendwo hinfahren und eine Location entdecken sei es ne neue Location für uns entdeckt oder auch einfach Bestehende Orte, die dieses Festival seit Jahren bespielt und

00:28:07: auch

00:28:07: auf gewisse Art und Weise lebendig werden lässt.

00:28:11: Wie du gesagt hast in der Klosterruine oder ...

00:28:15: Was sind denn jetzt so die Orte?

00:28:16: Ich hab das nicht im Kopf!

00:28:18: Was sind jetzt?

00:28:19: nennen doch mal

00:28:19: fünf?!

00:28:20: Von diesen Orten, wo ihr sagt da ist einfach die Location auch schon fantastisch oder da hat man... Da lohnt sich die Anreise.

00:28:28: Oder das Weingut ist besonders schön gelegen?

00:28:31: Oder was gibt's da irgendwie?

00:28:33: fünf Plätze, die ihr so ad hoc nennen könnt?

00:28:36: Das fällt mir sofort ein.

00:28:40: Ja

00:28:40: also sicher!

00:28:41: Ich glaube dann können wir uns ein bisschen die Bälle zuwerfen.

00:28:44: Die Klosterruine stuben in Bremen haben wir bereits genannt.

00:28:48: Schloss

00:28:49: Föhren, werfe ich in den Ringen?

00:28:51: In

00:28:51: Föhren gibt es nicht

00:28:53: mehr.

00:28:53: Wunderschönes Anwesen mit schönen Innenhof absoluter Reisewert.

00:28:59: Kein Ort wirklich toll!

00:29:01: Hier in Märtesdorf.

00:29:03: das war ein gut Maximilien-Grünhaus.

00:29:05: Wundervoll ist eine ganz

00:29:07: tolle Art.

00:29:07: Wenn man über so einen Brückchen geht und in so einen Teil guckt... Ich

00:29:12: gucke

00:29:13: mir das an.

00:29:15: Guck

00:29:15: dir mal hier auf der einen der vorderen Seiten von unserem Katalog.

00:29:19: Also

00:29:20: Weingut-Märchtesdorf.

00:29:21: Weingud Maximien-Grünhaus in Märktesdorffel.

00:29:26: Unser Büro ist im Deinharts, in Bernkastel-Kurs.

00:29:29: Das ist ein wunderbares Gebäude, ein Hotel und auch Sektgut.

00:29:35: Wo ist der Deinhart?

00:29:38: Das war die achtziger Jahre Vorwerbung.

00:29:41: Wo ist denn dein Haar?

00:29:42: Oben in den Ügelungen von Volksheim.

00:29:45: als mein Gut natürlich auch ein toller Ort, auch wenn er jetzt keine historische altgewachsene Orte sondern ein Neubau aber sehr imposant

00:29:57: sind Orte.

00:29:57: aber die vielen historischen Kirchenbauten hier in Trier, ob es der Dom ist, St.

00:30:03: Gangolf ... Im

00:30:04: Dom in Sankt Gangolf sind auch ... Ja, da

00:30:06: sind auch Konzerte und ...

00:30:08: Kurfürstliche Palais!

00:30:09: Kurfürsteine Palais war traumhaft.

00:30:11: also das sind alles Orte die für sich alleine gesehen schon einigen Besuch wert sind.

00:30:18: und wir bringen dann noch die Musik hin,

00:30:20: d.h.,

00:30:20: wir bringen eigentlich diesen Ort zum Klingen und nehm ich ... Neunzig Minuten dauert so ein klassisches Konzert in der Regel Neunzig Minuten Urlaub hier in der Region.

00:30:33: Toll!

00:30:34: Ja, das stimmt.

00:30:37: Wann geht's los?

00:30:38: Wann startet es?

00:30:41: Am Dreiundzwanzigsten Siebten ist ein kleines Eröffnungskonzert im Kloster Machen und das große Eröffnungskonzert am Vierundzwantigsten siebten in Sankt Maximien in Trier.

00:30:55: Im Kloster machen sind die Geburtstädte des Festivals.

00:30:58: Dort wurde das Festival eigentlich vor diesen über vierzig Jahren gegründet.

00:31:02: Seinerzeit von Hermann Leven

00:31:04: ist ... Ich meine, ich schuldige, Klostermachern haben die auch so eine große Gastronomie-Terrasse?

00:31:09: Dann war ich da mit der Mama schon.

00:31:11: Und da gibt

00:31:12: es einen Festzahl am ersten Stock und wirklich ein gut klingender Raum.

00:31:18: Und auch ne richtig angenehme Gastronomie!

00:31:22: Nicht so'n Tourinepp.

00:31:23: also das fand ich sehr angenehm da.

00:31:25: Wirklich nett da ja

00:31:27: Kloster machen, okay.

00:31:30: Mhm.

00:31:31: Kommen Sie vorbei?

00:31:32: Auf jeden Fall!

00:31:34: Auf jeden fall.

00:31:35: Dann zu den Darbietungen.

00:31:38: also ich kann mich erinnern es gab diesen jungen Mann mit dem Cello wo ich dachte hätte ich auch Bock drauf.

00:31:44: aber dann wirklich mit weißer Bluse hingehen ist bestimmt auch ein bisschen anstrengend also anstrend in positiven Sinne.

00:31:50: ich sag's noch mal.

00:31:52: Dann will ich ins kofürstliche Palet.

00:31:54: Das weiß ich schon, weil da ist diese Acapella-Nummer

00:31:57: von

00:31:58: Cat Frankie und Cat Frankie kenne ich aus

00:32:01: Kreuzberg

00:32:02: tatsächlich und das finde ich sehr witzig und hochinteressant.

00:32:06: natürlich wenn ich im Musilmusikfestival Kontext eine quasi best Freundin meiner Freundin Evelyn aus den neunzigern Acapeller hören darf.

00:32:19: Bin ich sehr gespannt und irgendwer meint doch schon, das ist genial!

00:32:22: Geht er hin?

00:32:23: Das ist auch genial.

00:32:24: Also ich habe selbst ein Konzert erlebt witzigerweise.

00:32:29: Ich meine es war ein Ludwigshafen.

00:32:33: Und das war ein überragend tolles Konzern dass mich total berührt hat.

00:32:40: Acht Stimmen achts Sängerin Eigenkomposition Cat Frankie da als Frontfrau,

00:32:49: das

00:32:50: war wirklich überwältigend.

00:32:51: Und ich stelle mir das so gut vor in zwischen diesen hohen Mauern im Innenhof des Kurfürstischen Palais.

00:33:01: Dieser Hof selbst wird glaube schon klingen und wenn der dann noch inszeniert ist, illuminiert es... Ah ja!

00:33:08: Also da habe ich richtig Lust drauf auf das Konzert.

00:33:11: Schau mich wahrscheinlich auch an vielleicht um das auch noch mal kurz ein bisschen zu überbauen.

00:33:16: Das sind ja fast fünfzig Konzerte hier, die wir veranstalten zwischen den Dreiundzwanzigsten Juli und dritten Oktober.

00:33:24: Und das geht ja wirklich entlang der Mosel bis vor die Tore von Koblenz.

00:33:29: also wir reden schon vom Festivalgebiet von was wird es sein?

00:33:33: Hundertfünfzig, hundertsechzig Kilometer!

00:33:36: Das ist dann wirklich eine Urlaub wenn du da einen Konzert in eben in Bremmen oder in Herzenport besuchen möchtest.

00:33:45: Da fährst du schon auch ein paar Meter.

00:33:47: Dann

00:33:47: kannst dich da auch sicher in der Pension einmieten,

00:33:50: oder?

00:33:50: Ja klar, logisch!

00:33:51: Oder bei einem unserer tollen Hotelpartner die viele Jahre mit dem Festival zusammenarbeiten

00:33:58: und... Wer sind denn eure Hotelpartners?

00:33:59: dann nennen wir sie doch

00:34:00: mal?!

00:34:01: Ja, das kannst du jetzt eigentlich auch nur verlieren.

00:34:03: Weil du vergisst definitiv wahrscheinlich den einen

00:34:06: anderen.

00:34:06: Also ja okay und dann

00:34:08: ist es blöd.

00:34:08: Aber ich würde sagen wir haben das Moselschlösschen und das Hotel Bellevue in Traventrabach ein wunderschönes...

00:34:16: Der kostet dann die Übernachtung dreieinhalb

00:34:18: Euro.

00:34:19: Ist es dann aber auch wert?

00:34:21: Wir

00:34:22: haben

00:34:23: Schloss Lieser.

00:34:24: Das ist aber

00:34:24: kein Hotel-Partner, das war noch nicht, oder?

00:34:28: Ist

00:34:29: auf jeden Fall ein

00:34:30: Konzertort.

00:34:32: Dann das Weinhotel Eiler Kup in Eil.

00:34:36: Eil ist aber dann wieder Richtung Wiederkondenssaal.

00:34:39: Genau, richtig!

00:34:40: Ein

00:34:42: deutschen Hof.

00:34:43: Hier in Trier.

00:34:44: Ja, bei mir um die Ecke, das kenne ich.

00:34:46: Vorzeitplaser, Parkplaser...

00:34:51: Ja klar, natürlich bedingt sich ja.

00:34:53: Wenn du dann rumreißt und haben die Hotels oder Pensionen auch was davon ist einfach so klar logisch.

00:34:58: Nennen sie noch mal Hotel Wein Gut Weiß des Deinhards, Spurgblick Hotel in Bernkastel-Kurs, das Vulcano Lindenhof Hotel in Wittlich.

00:35:09: In Wittli auch?

00:35:12: Gästehaus Kanzheim!

00:35:14: Also ...

00:35:15: Kannsheim ist ein Weingut, ne?

00:35:16: Kannsheimb kenne ich als Weingutt auch da Richtung Saarhoch in

00:35:19: der Kunst.

00:35:19: Tolle Weine auch, ja!

00:35:20: Ja.

00:35:21: Kannsheib ist ganz bekannt.

00:35:23: Er hat eigentlich alles bekannt, hat man alles schon mal gehört.

00:35:26: Aber man war... Ich bin trocken Alkoholikerin, also was soll ich

00:35:30: sagen?!

00:35:30: Ich trink halt nicht mehr.

00:35:32: und aber für Weinleute ist das natürlich das Allesbegriffe.

00:35:36: Ich hatte hier auch mal den Alexander Bergweiler und der is gebürtig Bernd Kastler Und ich glaube seine Oma, da gibt's ja in Traben-Trabach wirklich diese alten Traditionsweingüter.

00:35:48: Wo dann die Oma-Ninzehnhundertneun ... Die erste war, wie heißt das mit dem Zeppelin nach New York geflogen ist?

00:35:56: So war das!

00:35:58: Da stehen auch diese tollen Grunderzeiten wählen.

00:36:01: Also Traben Trabach, I love it.

00:36:02: Das ist großartig.

00:36:04: Ja, ich war da vor zwei Wochen mal ein nettes Dörfchen und drum herum.

00:36:11: Einfach schöner.

00:36:12: Ja?

00:36:13: Also, ihr Mosellana ... Ich sag das jetzt noch mal so weil noch würde ich mich nicht trauen, mich dazu zu zählen.

00:36:22: aber ihr Musellana, ihr habt es schon schön.

00:36:24: Das stimmt.

00:36:25: Schon ein schöner Fleck Erde.

00:36:26: Wo kommst du her, das haben wir noch gar nicht.

00:36:28: Das Worms!

00:36:29: Ah ja, du bist in Wormes geboren oder bist da aufgewachsen?

00:36:32: Ja, ja.

00:36:33: Mich hat's dann auch irgendwann mal wie dich nach Berlin verschlagen Hab da einige Jahre in Friedrichshain gelebt.

00:36:43: Das war damals auch noch ein anderes Friedrichshein, da gab es noch nicht so viele Kinder-Läden.

00:36:48: Ja, Friedrichstein war eher schwarz und underground.

00:36:52: Also das war halt einfach studentisch extrem!

00:36:56: Ja, ich

00:36:57: hatte da meinen ersten illegalen Club in der Simon-Dachstraße.

00:37:00: In einer

00:37:01: Siste und ich habe in der Mainzer Straße gelebt.

00:37:04: Besetzte?

00:37:05: Die Mainzer Strasse wurde regelmäßig geräumt.

00:37:07: Das war praktisch nur getrennt vom Boxagener Platz.

00:37:14: Da war auch die Simon Dachstrasse nicht so eine normale, richtig einen Ballermann-Ding geworden.

00:37:18: Es

00:37:18: gab nur die Astro-Bar, das war so ... Und eine Astro Bar ist man hingegangen.

00:37:22: Feuermelder!

00:37:25: Astro war, dann gab's ... Also mein Laden natürlich.

00:37:28: Das Simon & Simon, nazistisch wie ich bin.

00:37:30: Simon und Dachstraße.

00:37:31: Meine Schwester hat mir das Geld geliehen.

00:37:33: Du hattest da ein Laden?

00:37:34: Ja, illegal.

00:37:35: Also illegale Gastronomie.

00:37:37: Was war das?

00:37:38: Das war genau die Zeit, der hier angekommen

00:37:40: ist.

00:37:40: Und es war direkt neben dem Kulturzeit.

00:37:42: Das Kulturzeit ist an der Ecke, also Revaler Straße in die Simon-Dachstrasse rein.

00:37:48: Da war das auf der linken Seite.

00:37:50: Man konnte von außen nicht sehen was es ist.

00:37:54: Da ist jetzt irgendwie ein Franzose drin, oder so.

00:37:58: Jeder wird dahin, dass ich da auch mal drin war?

00:37:59: Da wurde immer gekäft und das sah früher aus wie ... Das wäre eigentlich sinnvoll gewesen für einen Schuhgeschäft.

00:38:06: Das hatte mit Gastronomie gar nichts zu tun.

00:38:08: Aber ein Freund von mir, dem gehörte die Immobilie und sagt mach da was du willst!

00:38:12: Dann haben wir den Klo reingebaut... Und dann haben wir da die Tür aufgemacht.

00:38:16: Spannende Zeit.

00:38:17: Und da hab ich Kunstausstellungen gemacht oder wir hatten Häuserwände mit Projekzionen zugeknallt und solche Sachen.

00:38:26: Von Konsole, ich weiß nicht ob euch das was sagt, Weinheim rein?

00:38:31: Da gibt's so eine Techno- oder so eine Elektroszene.

00:38:35: Und da war ... Konsole ist ein DJ der auch Mitglied der Band ... Oh Jesus Christ!

00:38:42: Ich ... Demenz.

00:38:43: aber kennt ihr alle den ... Fällt mir gleich wieder ein.

00:38:47: Und Konsole war an irgendeinem Saftabend bei mir und hat gesagt, hier würd ich gerne mal auflegen.

00:38:52: Dann haben alle gesagt, oh, Konsole liegt bei dir auf!

00:38:55: Es war ein winziges Ding.

00:38:56: Keine Versicherung, nix.

00:38:58: Und dann wollte er im Keller auflegen... ...und dann sind die Boxen etwas durchgebrannt und solche Sachen haben wir gemacht.

00:39:05: Also Friedrichshain.

00:39:07: Schöne Zeit?

00:39:09: Ja ist auch unwiederbringlich weg.

00:39:13: Ist

00:39:13: einfach so und ich denke dieses in der Grunderzeit in Berlin gewesen zu sein, bin ich total dankbar und ich wein dem aber auch nicht nach sondern das ist ja eh vorbei jetzt.

00:39:25: Das ist einfach vorbei und solche Dinge... also da war ich zufällig mal zur rechten Zeit.

00:39:30: am rechten Platz habe ich so den Eindruck Und jetzt bin ich hier wieder, und hier gibt es auch spannende Sachen.

00:39:37: Und ich bin alt!

00:39:38: Also jetzt bin Ich hier und alt und dann beschäftige ich mich ja auch mit so was wie die Mosomusik.

00:39:44: Nein Blödsinn!

00:39:46: Das habe ich in Berlin auch schon so gemacht, ne?

00:39:48: Auch so zwischen U- und E- auch mal in die Philharmonie gehen.

00:39:52: also so Ja, also und ich muss sagen Kultur kann man auch hier erleben auch von A bis Z Ob das eine Laurie Anderson ist in der Philharmonie in Luxemburg bezahlbar, weil subventioniert ein Elvis Costello und was du nicht willst.

00:40:07: Also das kann man hier alles auch haben.

00:40:10: Und das Mose Musik Festival ist für mich eben auch so ne Abteilung wo wenn ich es weiß gucke ich's mir halt an oder ich suche mir Mainz raus und ich wünsche mir immer dass die sage ich mein exklusiveren die weniger mainstreamigen Sachen Dass das möglichst viele sehen.

00:40:30: Ich weiß nicht, warum!

00:40:31: Ja wünschen wir uns natürlich auch.

00:40:34: Nee aber auch dass da wirklich mal so geht er mal hin?

00:40:36: Guckt mal auch wenn das irgendwie ja weiß ich nicht es sind irgendwelche Geiger ich habe nichts mit Klassik oder Es ist ja viel mehr.

00:40:44: Aber man muss sich halt im Vorfeld schon drauf einlassen oder was suchen gehen.

00:40:50: Das

00:40:52: ist glaube ich sich darauf Einlastend, was für dich irgendwie fancy ist oder sowas.

00:40:58: Ist natürlich für jemand anders das totale Mainstream-Kultur und umgekehrt.

00:41:04: Und es gibt natürlich wenn du jungen Leute die vielleicht mit Techno oder sonstwas sozialisiert sind und so weiter und die hören dann einen Streichquart hätt.

00:41:14: So was ist denn das für fancy shit?

00:41:17: Aber auf eine Art und Weise und für sagen wir die klassisch kultivierten Menschen sein ja Das ist eigentlich unser Kanon.

00:41:25: Und umgekehrt ist es genauso und da irgendwie so eine ... einen Zugang für beide Seiten, zu beiden oder den Genres zu schaffen.

00:41:35: Das ist schon ein bisschen auch unser Ansinnen, die Grenzen einzuschlagen oder einzubrechen, um einfach diese Erfahrung machen zu können, Neues zu entdecken.

00:41:53: Wobei wir glaube ich schon lange darüber weg sind, dass es diesen harten Cut gibt.

00:42:00: Also natürlich gibts noch auf der einen und auf der anderen Seite in gewisser Weise ein Kanon.

00:42:08: aber

00:42:09: die jungen Klassikmusiker in heutzutage wurden wiederum auch durch Radiohead oder wen auch immer mit sozialisiert.

00:42:20: also da gab's nicht nur Bach Beethoven, Mozart und Neymet.

00:42:25: Sondern da gibt es auch natürlich Popkultur.

00:42:27: Und das spiegelt sich auch in deren Verständnis von Performance wieder... ...und ich glaube, dass macht dem Kurator heutzutage auch einfacher darauf einzugehen.

00:42:38: Ja

00:42:39: dieser berühmte Silbersee den es im Publikum gibt also die grauhaarigen so.

00:42:45: Denken wir mal ah das sind die... Herrschaften, die eben alle mit Beethoven Bach und Brahms aufgewachsen sind.

00:42:52: Aber ich mein überleg mal wie alt sind die Rolling Stones?

00:42:55: Sie haben eine Achtzige Vorwahl.

00:42:59: Ja dieses Publikum ist auch mit dieser Musik sozialisiert worden.

00:43:03: also diese Grenzen sind total ja verschwommen.

00:43:06: und heute gehst du An dem einen Tag, wie du dich ausgedrückt hast als Pinguin in der ersten Reihe im Ornat und hörst dir die Klassik an.

00:43:16: Und am nächsten Tag siehst du dir die Lederjacke an und gehst in den Club und hörest mir ein geiles Jazz-Konzert oder ins Jugendzentrum und hörste einfach eine Indieband an.

00:43:26: Das ist alles möglich!

00:43:28: Ja das macht es einfacher als Kurator und gleichzeitig aber auch wieder eine Herausforderung in diesem Gesamtangebot dann aber auch wieder eine Linie reinzubringen.

00:43:41: Sonst machst du nämlich alles und alles ist nichts.

00:43:45: Ja,

00:43:47: ganz genau stimmt.

00:43:49: Das besteht ein gewisses Risiko zur Beliebigkeit.

00:43:55: Ich glaube da brauchst Du auch eine Linien wie auch immer mal das am Ende nennen mag ne Erzählung Und man kann das Ganze noch größer aufwächern.

00:44:06: Du bist ja durch diese multiplen Interessen die die wir alle haben, konkurriert das Angebot eines Festivals so wie wir es haben.

00:44:18: Ja eben nicht nur das klassische Konzert mit vielleicht dem Popkonzert sondern darüber hinaus natürlich auch noch mit so vielen sozialen Happinings mehr dies gibt also.

00:44:34: die Konkurrenz innerhalb des Freizeit- und Konsumangebots ist ja überbohrt.

00:44:41: Es ist ein irre Angebot von Netflix bis an Daydrinking-Angebot beim Winzer, wo DJ YxY steht und ein bisschen Hausmusik auflegt.

00:44:54: Was ja mittlerweile auch bei jedem Winzer an jedem Wochenende stattfindet.

00:45:00: Da musst du dich hier in irgendeiner Form positionieren als Festival.

00:45:05: Das war vor vierzig Jahren viel einfacher!

00:45:09: Da war das ein Leuchtturm.

00:45:11: Du machst einen Musikfestival an der Mosel, da gab es ... Ich war nicht hier als es passiert ist aber ich schätze, ich kann's von anderen vergleichbaren Veranstaltungen beurteilen, da gabs nichts anderes.

00:45:26: wahrscheinlich und das ist ja heute, es ist ja Ehre was es dafür Angebote gibt.

00:45:32: Deswegen auch umso wichtiger den Rahmen dem ihr mit euer Muse-Musikfestival habt.

00:45:38: Was du sagst, das nicht beliebe ich einfach hier.

00:45:41: Wir machen Musik sondern auch ein bestimmtes Niveau, eine bestimmte Art von Musik dass es schon exquisit ist.

00:45:50: Exquisit im Sinne von ausgewählt und gute Qualität.

00:45:57: Und Qualität in der Sinne von eben... Es berührt mich als Mensch.

00:46:04: Hartpickt & handpickt

00:46:06: Hartpickt

00:46:08: und handpickt.

00:46:10: Hart,

00:46:11: hartpickt!

00:46:12: Okay.

00:46:15: Muss ich mir jetzt mal gerade so eingefallen?

00:46:17: Muss ich mal überlegen ob sich das so etablieren lässt?

00:46:20: Ich würde gerne eine Sache noch erwähnen weil es auch ein Stück weit für das Festival wichtig ist und wichtig werden wird Weil wir mit dem Festival Konzerte Veranstalten, bei denen sich Menschen treffen zusammenkommen und dieses gemeinschaftliche Erlebnis mal jenseits von dem Kopfhörer den ich autistisch in der Straßenbahn höre einfach gemeinsam Musik zu hören.

00:46:52: Und uns ist es wichtig dass wir auch das Festivalatelier erwähnen.

00:46:59: Das Festivalatelier ist eine Einladung an das Publikum mit uns gemeinsam sich auf den Weg zu machen und in einer Gruppe von neun bis zwölf Leuten, sich zu überlegen welche Konzerte, welche Künstler sollen denn im nächsten Jahr bei dem Festival auftreten?

00:47:25: Also kurzum das Publikum kuratiert das Festival.

00:47:31: Und so Gehalt bleibt weiterhin.

00:47:35: Es ist letztendlich eine Reise in Workshop-Formaten, wo wir zusammenkommen mit interessierten Menschen aus jedweder Alterskohorte oder sozialen Hintergrund, die einfach nur das Interesse an der Musik teilen.

00:47:53: Und es wird losgehen, indem wir erst mal jeden einladen, drei Minuten Musik mitzubringen und wir hören uns die gemeinsam an!

00:48:02: Da wird vielleicht jemand ... Bachs-Goldberg-Variationen mitbringen, den ersten Satz und vielleicht bringt jemand anders ein Stück von AC-Dise mit.

00:48:11: Und wir hören uns das gemeinsam an und daraus entsteht aber einen Kontext warum?

00:48:16: was sagt dieses Stück mir persönlich?

00:48:20: Und aus dieser inhaltlichen Reise entstehen natürlich Kontekste die wir dann zusammen mit dem Publikum übersetzen wollen im Programm.

00:48:31: also es publikum wird quatsieren

00:48:33: Sehr, sehr schön.

00:48:35: Wann geht es los?

00:48:36: Kriegt man das mit?

00:48:37: Wird das Publik gemacht?

00:48:38: Gibt's da Rundetische oder lange Tafeln, wo die Leute dann zusammenkommen?

00:48:44: Rundeteche-Lange-Tafeln genau.

00:48:48: Und

00:48:48: jegliche andere Formen des gemeinsamen Zusammensetzens.

00:48:53: Ja wir haben jetzt schon begonnen zumindest auf Aufmerksam zu machen und werden in den nächsten Wochen noch mal konkret eine Pressemeldung dazu veröffentlichen Menschen der Regionen auffordern sich zu melden, wenn sie Interesse haben.

00:49:07: Ich melde mich hiermit!

00:49:10: Ja sehr gut und dann starten wir los.

00:49:13: und das was vielleicht auch noch gesagt werden kann ist dass es ganz auch grenzüberschreitend sein wird.

00:49:19: Luxemburg?

00:49:22: Wir werden Leute aus Luxembourg mit.

00:49:24: Die

00:49:24: haben eine tolle Musikszene auch.

00:49:26: Also Luxembourg ist richtig etwas geboten Weil ich bin jahrelang immer aus Berlin nach Luxemburg kennengegangen, um Geld zu verdienen.

00:49:34: Weil die haben halt immer ein gutes Geld...

00:49:36: Nee du bist von Berlin nach luxemburg?

00:49:38: Ja

00:49:38: aber meine Schwester lebt seit drei Jahren in Luxembourg und das war halt immer.

00:49:42: wenn ich mal nach Trier komme und es war einmal im Sommer, wenn der Großherzungsgeburtstag hat dann habe ich immer in Mesa Verde gekennert.

00:49:48: und Mesa Werde ist eben auch ein Konzertveranstalter, ein Kulturveranstalt, Lucien Und der macht da eben so, er hat auch mal Skorpions nach Luxemburg und so weiter.

00:49:59: Aber der macht auch ganz andere Sachen.

00:50:01: Anyway... Also Luxembourg es gibt runde Tische und lange Tafeln, da waren wir stehen geblieben.

00:50:09: Da gibts ne Pressemitteilung zu?

00:50:11: Genau!

00:50:11: Dann gehts los und dann werden wir noch während dieses Festivals ...

00:50:16: Ersten Runden Tisch und die erste Langheit-Haufe anrichten.

00:50:19: Genau, also irgendwann im September starten wir da rein und dann werden wir sozusagen in gewissen zeitlichen Intervallen bis nächstes Frühjahr werden wir da reingehen.

00:50:34: Also quasi so Brainstorming-Runden, die sich mit Musik zuwerfen?

00:50:39: Ja also ich glaube das kann alles passieren.

00:50:43: Wir wollen jetzt noch nicht viel verraten aber was Klaus gerade sagt ist dass man vielleicht damit anfängt erstmal über Musik zu reden eigenen vorleben, dass man vielleicht dann auch mal versucht in irgendeiner Form zu erfahren wie die Region klingt.

00:50:59: Also was die Region so besonders macht und wie sich das wiederum ausdrückt in auditiven Erlebnissen.

00:51:09: Dass man vielleicht auch andere Sinne noch anregt wie die Regionen schmeckt

00:51:14: usw.,

00:51:15: also ich glaube da wird uns einiges einfallen.

00:51:21: Menschen, die mit allen Sinnen arbeiten.

00:51:24: Genussmenschen.

00:51:25: Das glaube ich sofort!

00:51:27: Und ich finde dir auch so witzig.

00:51:28: jetzt muss ich nochmal kurz die persönliche Ebene... Ich kenne euch ja gar nicht ne?

00:51:32: Aber die erste Wahrnehmung war du bist arrogant.

00:51:35: wir sprechen jetzt von Doktor Und bei dir dachte ich, der ist aber nett.

00:51:42: Jetzt ist

00:51:43: es andersrum?

00:51:43: Nee,

00:51:44: nee!

00:51:45: Es ist nicht andersrum ... Aber ich hab's gehofft, dass das so ist.

00:51:50: Ich bin immer unterwegs mit Leuten, die ich gar nicht kenne.

00:51:53: Direkt mal in die Schublade.

00:51:55: Wie gesagt, schwarz-weiß-Sozialisation.

00:51:57: Der ist so um mir einen Überblick zu verschaffen.

00:51:59: Aber ich lasse die Schubladen natürlich auf.

00:52:02: Intellektuell habe ich weiterentwickelt in meinen Sechzig Jahren des Taseins.

00:52:07: dass ich die Schubladen auflasse und dann irgendwie gucke, nee gar nicht.

00:52:10: Toll habe ich mich total vertan, freue ich mich immer!

00:52:13: Und das hab' ich gehofft für dieses Gespräch heute und es hat natürlich gefunden... also ich finde euch jetzt beider ehrlich gesagt sehr sympathisch.

00:52:20: Es freut mich auch ein bisschen.

00:52:22: Klaus-Gast,

00:52:23: um euch nochmal eure Namen mir noch mal zu vergegenwärtigen ist es einmal Klaus Gasteiger.

00:52:29: Das ist der mit der Brille und der, die Frisur hat wie der Drama von der Rudi.

00:52:34: Von den einstürzenden Neubauten.

00:52:37: Der hat dieselbe Frisor in Grau!

00:52:40: Und daneben sitzt der Doktor David Meyer... ...und zusammen seid ihr die neuen Yellows aus der Mose-Region für mich.

00:52:50: Irgendwie kriegen immer alle irgendeinen Etikett.

00:52:52: Ich nehme das gerne so mit.

00:52:57: Wir müssen uns ja auch selbst irgendwie für die Moselregion noch finden.

00:53:01: Und wenn wir dann die Yellows sind, dann nach Wunderbar.

00:53:05: Es gibt Schlimmeres oder?

00:53:06: Ja und ich meine... Die

00:53:08: Yellow's sind auch super kreativ und sind sehr unterschiedliche Typen.

00:53:11: Der

00:53:12: ist im Übrigen auch ein Meier, ne?

00:53:13: Wenn nicht das Richtige.

00:53:14: Der Meier ist auch ein Winzer!

00:53:16: Der Meyer ist auch einen Winzer.

00:53:18: Ahja, Systema.

00:53:20: Also da gibts Verwindungen.

00:53:22: Das müsste man doch jetzt nochmal erforschen.

00:53:24: Ist er so ein Wohlstands-Winzer in dem Sinne, dass er erst reich wurde und dann Winzer wurde?

00:53:31: Du

00:53:31: meinst sowas wie ich immer behaupte, weil immer wenn ich sage, Andrea gibt es keine Prominenz, keinen Fame den ich einladen kann sagen im All.

00:53:39: Doch nimm doch den... Wie heißt der aus dem Werwirt Millionär?

00:53:44: Günter

00:53:45: Jauch.

00:53:45: Der ist doch ganz heim, ne?

00:53:47: Ortegrafen ja!

00:53:48: Doch

00:53:49: von Ortegrafen.

00:53:50: genau da war ich auch schon zweimal mit meiner Mama und ich finde ihn sehr nett muss sich sagen er lässt sich immer mit den alten Leuten ablichten und alles in Ordnung.

00:53:57: aber der ist für mich auch so ein Winzer der später dazu man mag das jetzt gut oder schlecht finden der war nicht super erfolgreich.

00:54:03: Aber während hingegen fand Volksem Da waren meine Schwester war mal mit dem in den Achtzigern befreundet Und der kommt ja aus der Bier-Ecke.

00:54:14: Da ist die Familie, die Bitburger Brauerei und der hat sich quasi als Teenie wahrscheinlich schon gedacht ich werde irgendwann mal Wein machen gegen meine Eltern, die Bier gemacht haben.

00:54:25: keine Ahnung.

00:54:26: So.

00:54:26: wie komme ich jetzt da drauf?

00:54:27: Das

00:54:28: weiß ich jetzt auch nicht.

00:54:33: Ich glaube dass der Maya ein... wegen viel Geld, und jetzt werde ich auch noch Winzer.

00:54:40: Ist der nicht?

00:54:41: Hundert pro nicht!

00:54:42: Weil ... Ich kenne zwei, drei Leute, die ihn persönlich kennen.

00:54:45: Und sie sagen immer, der Meier ist wie früher.

00:54:48: Der kam in Kreuzberg so an und er ist heute noch so, wie er damals ist.

00:54:52: Aber ich glaube, der konnte damit irgendwann gut umgehen.

00:54:57: Und hat da sich so ... aber das ist eine andere Geschichte.

00:55:01: Jedenfalls Meier von Yellow.

00:55:02: Ich

00:55:02: würde auch ...

00:55:04: Wie hieß der Andere?

00:55:05: Ja, weiß ich nicht.

00:55:06: Aber der ...

00:55:07: Sparks?

00:55:09: Nee, das gab eine Band, die hieß Sparks

00:55:11: und wir hatten auch so ein Problem.

00:55:12: Ein Grund wie bei uns.

00:55:14: Meier ist das Relevante!

00:55:18: Nein, aber der Maya hat einfach von Yellow ganz viel selbst dann noch solo weitergemacht.

00:55:23: Und irgendwann gab es Yellow nicht mehr, aber es gab den Maya und das ist glaube ich der Unterschied.

00:55:27: also Ich recherchiere das mit dem yellow nochmal.

00:55:30: nur für euch die yellows vom osel musikfestival Den stampen bekommt ihr jetzt einfach mal von mir weil das war mein erster eindruck und dass bleibt jetzt so und ich finde das sympathisch und Es ist freundlich.

00:55:41: das ist nicht böse.

00:55:43: Jetzt gucke ich noch mal, ihr habt dir gesagt, ihr müsst irgendwann weg?

00:55:47: Ja.

00:55:47: Wir haben noch ... ja aber guck mal hier.

00:55:51: Fünf bis zehn Minuten haben wir doch nicht

00:55:52: mehr.

00:55:52: Also dann was ich immer mache wenn ich nicht so Zeit habe mich vorzubereiten und ich hab wie gesagt heute in Rioli Hecke schneiden müssen.

00:55:59: Ich war da verabredet.

00:56:01: Aber man muss Prioritäten setzen!

00:56:02: So ist

00:56:03: es eh.

00:56:04: wegen meinen Eltern bin ich wieder hergekommen weiß und weil natürlich die Region so schön ist natürlich auch Ich frag dann immer Chatchivity in der Schule und da kann ich mir das immer ausdrucken.

00:56:14: Okay.

00:56:15: Zehn Fragen, bitte mach mir zehn spannende Podcast-Fragen zu Klaus Gasteiger und Dr.

00:56:21: David Meyer habe ich gesagt!

00:56:23: Für einen Podcast mit den neuen Intedanten des Moselmusikfestivals eignen sich Fragen die Persönlichkeit, Strategie und Kulturvision verbinden sagt Chachivity.

00:56:35: erste Frage Sie haben die Leitung des Festivals als Doppelspitze übernommen.

00:56:41: Wie teilen Sie Verantwortung auf und worüber diskutieren sie am häufigsten?

00:56:50: Wir teilen die Verantwortung.

00:56:52: Und das ist auch eine sehr schöne Erfahrung, weil vier Schultern mehr tragen als zwei.

00:56:59: Das ist gut!

00:57:00: Es macht auch Spaß.

00:57:02: Wir teilern die Verantwortung auch deshalb, weil es Spaß macht sich, die Bälle hin- und herzuwerfen.

00:57:08: Ihr seid sehr unterschiedlich auch, ne?

00:57:09: Sowohl vom Typ her...

00:57:21: Das macht Spaß, sich die Bälle hin und her zu werfen.

00:57:24: Ich will aber auch eine andere Feststellung hier noch einbringen da wir das ja jetzt schon seit über einem halben Jahr machen.

00:57:31: Das Schöne ist dass man auch lernt über welche Dinge man diskutieren sollte oder wo auch jeder sein eigenes Bedürfnis hat darüber zu diskutieren und worüber man auch vielleicht nicht mehr diskutieren muss.

00:57:46: Sowohl im Sinne der Beurteilung, ob das so eine basale Fragestellung ist, dass man da einfach selbst beantworten kann oder wo man vielleicht sogar schon weiß, wo man zu erwarten hat, dass es einen Gleichklang in der Meinung gibt

00:58:07: Wo man dann sagt, das passt.

00:58:09: Das wird uns beiden präsentieren und das entscheide ich jetzt mal weil es muss jetzt entschieden werden und so.

00:58:15: Ich finde das

00:58:16: ist schon auch nur ... Das würde ich sagen dass es nach diesen acht Monaten schon feststellen kann.

00:58:22: Nächste

00:58:22: Frage?

00:58:24: Das Moselmusikfestival ist tief in der Region verwurzelt, haben wir ja festgestellt, sagt sie.

00:58:30: Was haben Sie in den ersten Monaten an der Mose gelernt?

00:58:34: Dass Sie vorher nicht erwartet hätten!

00:58:38: Wir wurden im Vorfeld immer ein bisschen gewahrend.

00:58:42: Ah das Moseltal, es ist eng, das geht steil ab und das zeigt sich auch irgendwie... bisweilen in der Denkart der Menschen.

00:58:52: Das sagen nicht wir, sondern das haben viele uns gesagt so ein bisschen Scheuklappen und schaut dass ihr öfters auch mal raus kommt und euch anderen Input holt.

00:59:04: da mag vielleicht ein Kern Wahrheit drin sein aber ich kann nur das wiederholen was ich eingangs gesagt habe die die Willkommenskultur die Offenheit der Menschen die war und ist da Sowohl uns gegenüber als auch gegenüber unseren Ideen.

00:59:22: Ein Beispiel in Bernkastelkus, wo das Unternehmen sitzt von dem wir aus ganz viel planen haben natürlich auch eine enge Bande beispielsweise zum Stadtbürgermeister und da gibt es so einen netten Austausch wie auch natürlich zum Kulturdezernenten hier in Trier und so eine Offenheit auch gegenüber unserer Ideen.

00:59:42: Das ist total total schön.

00:59:44: Da gibt's auch keine Voreingenommenheit im Gegenteil Das macht richtig Spaß.

00:59:51: Mhm, das ist nämlich auch mein Vorurteil immer gewesen mit den Scheuklappen hier und Mosel.

00:59:57: Es ist ein bisschen so, dass man da nicht Mann ... Also ich eine Weile gebraucht hab, um zu sehen was dazwischen ist.

01:00:05: Weil es ist alles da!

01:00:07: Und die Leute sind auch offen.

01:00:09: Aber ich glaub sie brauchen ein bisschen länger?

01:00:12: Die Moselregion ist schon so'n Tal... Keine Ahnung, so ein Dazwischen-Ding.

01:00:18: Deswegen ist es auch speziell und ich glaube wenn man das versteht, ist es wunderbar.

01:00:25: So halt.

01:00:27: Gut dann was hier... Wenn Sie das Festival, zwanzig dreißig in drei Worten beschreiben müssten.

01:00:36: Welche wären das?

01:00:37: Drei Worte.

01:00:39: Muss sich gesehen haben?

01:00:41: Fantastisch!

01:00:43: Das sind vier muss ich gesehen haben, sind vier?

01:00:46: okay Gut, wir nennen das mal eins.

01:00:48: Muss ich gesehen haben, eins?

01:00:50: Fantastisch zwei!

01:00:53: Dann sage ich noch eines dazwischen und vier außergewöhnlich.

01:01:02: Ja, nehmen wir einfach mal so

01:01:05: mit.

01:01:05: Packen wir ein, machen Schleichen drum.

01:01:08: Die Frage nehmen wir noch mit die finde ich ganz gut.

01:01:11: wie gelingt der Spagat zwischen internationalen Spitzenkünstlern Und der Identität einer Wein- und Kulturlandschaft wie der Mosel.

01:01:24: Das klingt ja fast wie ein Widerspruch, aber da ist es gar nicht.

01:01:28: Haben wir einen Grunde auch schon

01:01:30: beantwortet?

01:01:33: Ja, weil du das vorhin angesprochen hast diese Veranstaltung mit dem Arne Zeller.

01:01:41: Ein ganz junger Gelist, neunzehn Jahre alt, mehrfacher Preisträger Stipendiat kommt hier aus der Region, absolute Spitzen-Talent trifft auf Markus Molitor um einen weiteren Winzer zu nennen den man nicht vorstellen muss.

01:02:00: Ein Spitzenhandwerker ein Spitzenwinzer andere würden sagen Künstler.

01:02:06: also da gibt es überhaupt keine Widersprüche.

01:02:09: dass diese beiden Positionen sich begegnen und gegenseitig ergänzen.

01:02:17: Sehr gut.

01:02:18: Dann letzte Frage, stellen wir uns vor auch wieder Zukunftsdingster?

01:02:23: Stellen wir zu besitzen einundzwanzig-einunddreißig.

01:02:29: Woran würdet ihr erkennen dass eure Zeit bei Mosel Musik Festival ein Erfolg war?

01:02:38: Also zwei Einträchtige ist in der Vertrag ja schon ausgelaufen.

01:02:41: Der geht hier nur bis zwei.

01:02:46: Ich

01:02:47: würde es daran erkennen, wenn der Moselana irgendwo Urlaub macht und gefragt wird wo kommst du her?

01:02:53: Und er sagt ich komme daher wo das Moselmusikfestival ist.

01:02:57: Also erklärt seine Region über das Festival

01:03:02: so wie's bei anderen Regionen ja schon der Fall ist.

01:03:05: also zum Beispiel wenn du sagst kommst aus Bregen sagen alle ah da wo die Festspiele sind

01:03:11: oder ganz groß.

01:03:12: ich bin in Kassel geboren

01:03:15: Zum Beispiel.

01:03:16: Okay, wie hat das doch schön?

01:03:18: Ach

01:03:19: die Bäume von Boyz!

01:03:21: Du wirst lachen lieber Dr.

01:03:22: Meier.

01:03:23: ich war... Das muss sieben-achtzig gewesen sein.

01:03:25: da war ich in sechzehn-sebzehn und da war Ich mit einer Freundin mit dem achtziger Roller nach Kassel weil ihr Puder da wohnte Und wir sind dann auch auf die Dokumentar gegangen.

01:03:35: ich hatte noch überhaupt keinen Schimmer was das überhaupt bedeutet und das war Die Dokumenta wo Boyz die Bäime gepflanzt hat.

01:03:42: Das ist mir jetzt Jahre später irgendwann mal aufgegangen.

01:03:44: Geil, oder?

01:03:45: Ich war dabei!

01:03:46: Mega gut.

01:03:49: Ja genau.

01:03:49: Ich war der, der seine Fettecke weggewicht hat.

01:03:53: Nein aber das waren wirklich die anderen Bäume gepflanzt und da musste man ewig warten.

01:03:58: Das weiß ich noch und es ist mir jahre später aufgegangen dass das Joseph Boys gewesen ist.

01:04:04: Gut also dann liebe Hörende draußen an den Endgeräten.

01:04:10: Ich bin wieder mal verliebt in meinen neuen Gästen, die heute da waren.

01:04:15: Wie sonst?

01:04:15: Also das bin ich öfter, muss ich gestehen!

01:04:17: Aber bei euch, dadurch dass ich euch gar nicht kannte vorher, bin ich doppelt froh.

01:04:23: Das ist glaube ich eine ganz spannende Folge geworden.

01:04:26: Lässig und also passt... Ich werde nur mich rausschneiden müssen wie immer.

01:04:33: Und sagt nochmal, das Mose Musik Festival startet wann und wo.

01:04:38: Moslemusikfestival startet am XXIII.

01:04:41: Juli in Klostermachern, in Bernkastel und endet am dritten Oktober im Dom zu Trier.

01:04:50: Und dazwischen gibt's ganz

01:04:54: viel... Ganz viel zu entdecken,

01:04:56: außergewöhnliche wunderbare Musiken an speziellen Orten wo man sich einfach mal wirklich raus biemen kann und trotzdem zu Hause sein kann.

01:05:13: Das ist ganz wunderbar beschrieben!

01:05:15: Wir bedanken uns ganz herzlich für die Einladung, es hat viel viel Spaß gemacht.

01:05:20: Und vielleicht können wir diese ganzen Fragen, die du zur Zukunft gestellt hast... ... in den nächsten Aufnahme beantworten, ob das auch alles so eingetreten ist wie wir uns das gewünscht

01:05:31: haben?

01:05:32: Das ist doch eine sehr gute Idee, das machen wir Inchallah!

01:05:37: Also wenn wir alle fit bleiben, ihr seid ja jung.

01:05:39: Ich bin alt aber bis dahin könnt ich es schaffen.

01:05:43: Dann wünsche ich euch jetzt einen schönen Feierabend.

01:05:45: Danke dass ihr da wart.

01:05:47: Yellows von der Mosel vom Mosel Musikfestival.

01:05:50: Ich sage nochmal euren Namen weil ich hatte die nicht vorher Und zwar ist das danke an Klaus Gasteiger.

01:05:58: Das ist der Österreicher der in der Schweiz geboren

01:06:02: ist.

01:06:02: Sehr schön, danke schön.

01:06:03: Und daher kommt wo die Kassetten auch, die BSF auch ein Kulturbereich hat und unterstützt.

01:06:11: Und rechts daneben der Dr.

01:06:15: David Meyer von Yellow, der Mann, der vorher bei der Stadt Worms Kulturkoordinator gewesen ist.

01:06:27: Richtig?

01:06:28: Ja.

01:06:29: Hast

01:06:29: du früher bei Rudi Carell die Zusammenfassung gesprochen?

01:06:32: Du meinst, er hätte

01:06:34: dann daraus ... Nein!

01:06:35: Das war für Sie aber so!

01:06:39: So Claus, wer so Claus?

01:06:42: Wer soll jetzt dein Herzblatt sein?

01:06:45: Soll es Dr.

01:06:46: David Meier sein mit dem zusammen du das neue Du des Muselmusikfestivals sein willst oder die Simi aus dem Dach zwischen... Nein lassen wir das!

01:06:59: Das wird jetzt eilbern aber das macht ja nichts.

01:07:01: also gute Zeit bleibt gesund bis zwanzig einund

01:07:04: dreißig

01:07:06: Musikfestival hingehen.

01:07:08: Ich verspreche, das wird spannend!

01:07:10: Believe

01:07:10: me!

01:07:11: Schönen Abend!

01:07:12: Grüße nach draußen!

01:07:26: Tschüssi!

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